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04.02.2010
…eine unbefangene Sicht der Dinge zur Kenntnis zu nehmen. Nicht zuletzt deshalb hat unser Partner-Unternehmen www.moebelnews.de zehn Online-Blogger eingeladen, die imm cologne 2010 aus
Da kamen dann erstaunlich positive Reaktionen zu Tage. Ein Beispiel für alle. Der in der Branche gänzlich unbekannte junge Kaufmann Gerd Leonhardt. Er schreibt: „Viele Aussteller überzeugten nicht nur mit innovativen und kreativen Ideen, sondern auch mit wunderbaren Konzepten, die an die Menschen persönlich gerichtet waren. Dieses Paket zusammen machte die Messe zu einem sehr schönen Erlebnis. Dass ich mit meiner Meinung nicht alleine da stand, bemerkte ich an den Reaktionen des Publikums. Viele machten einen sehr zufriedenen und fröhlichen Eindruck. Sie saßen auf den vielen gemütlichen Sofas und ließen die Seele baumeln, oder machten sich auf den bequemen Betten lang, um sich probeweise in Morpheus` Arme zu begeben. Doch nicht nur die Großen kamen auf ihre Kosten, sondern auch die ganz Kleinen, die quietschvergnügt umherliefen und ihren Spaß hatten. Dies waren mit die Momente, in denen mir selber das Herz aufging. Denn die Freude, die in den Hallen verbreitet wurde, war zu jeder Zeit spürbar. … Es war sehr schön durch die Hallen zu gehen, ein Wunder nach dem anderen zu entdecken, mit vielen freundlichen Ausstellern ins Gespräch zu kommen und Interviews zu führen. Mich hat die IMM 2010 definitiv menschlich bereichert.“ Wenn das den Branchenteilnehmern und dem Veranstalter KoelnMesse nicht runtergeht wie Öl, dann weiß ich nicht, was sonst noch passieren muss. Die offizielle Variante des Schlussberichts liest sich etwas sachlicher, aber nicht weniger optimistisch. „Dies war seit Jahren die mit Abstand erfolgreichste Möbelmesse. Mitten in der Krise haben die Fachbesucher und die Endkunden eindrucksvoll bestätigt, dass die imm cologne zu alter Stärke zurückgefunden hat“, lässt sich Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie (VDM), zitieren. Der Deutschen Presseagentur sagte Klaas noch: „Unsere Erwartungen sind deutlich übertroffen worden. Die Fachbesucher haben gekauft, es wurden viele Geschäfte abgeschlossen. Wenn es so weiterginge, wäre dieses Jahr sogar wieder ein Umsatzplus drin.“ Der Start ins Möbeljahr 2010 ist somit auf jeden Fall gelungen: Die imm cologne verlief in einer bemerkenswert guten Stimmung. Der über alle Messetage kontinuierlich gute Besuch und eine über Erwarten gute Order-Bereitschaft sorgten für breite Zufriedenheit unter den Ausstellern. Der um 15 Prozent höhere Besuch in den ersten beiden Tagen konnte zwar nicht bis zum Ende gehalten werden, aber es kamen trotz eines Messetages weniger wieder rund 100.000 Besucher –gleich viele wie 2009. Die Koelnmesse selbst ist mit diesem Ergebnis mehr als zufrieden. „Die Aussteller haben sich mit ihrer Innovationskraft gegen die Krise gestemmt. Dafür sind sie mit guten Geschäften belohnt worden“, sagt Messe-Chef Gerald Böse. Soweit die offiziellen Statements der Messemacher, deren grundsätzlicher Inhalt allerdings von den meisten Ausstellern im Gespräch mit der HartDran-Redaktion bestätigt wurde. Guter Besuch, gute Geschäfte, gute Stimmung – so lässt sich die imm cologne mit sechs Worten am treffendsten beschreiben. Einziger Diskussions-Punkt waren die geänderten Messe- und Öffnungs-Zeiten von 10 bis 19 Uhr, an die man sich wohl erst noch gewöhnen muss. Logisch, dass es diesmal noch etliche kritische Stimmen gab. Der um einen Tag verkürzte Messe-Zyklus war jedoch kaum Gegenstand von tieferen Diskussionen. Das könnte aber schon 2011 anders werden, wenn es wegen der neuen Küchenmesse „LivingKitchen“ drei Publikumstage geben wird. Dann blieben für die Fachleute lediglich noch drei Tage übrig – etwas wenig für dann über 1.100 Aussteller und hoffentlich deutlich über 100.000 Besucher. Die nächste imm cologne findet vom 18. bis 23. Januar 2011 statt und geht erstmals seit vielen Jahren wieder mit Küchen an den Start. „LivingKitchen“ soll in den Hallen 4.2 und 5.2 rund 80 Aussteller aus den Bereichen Küche, Hausgeräte und Zubehör zusammen führen. Erste Erfolge konnten die Organisatoren der „LivingKitchen“ bereits verbuchen. So gaben Anfang Januar die Teilnehmer der Marketing-Gemeinschaft A30 bekannt, dass sie 2011 mehrheitlich in Köln dabei sein werden und auch aus der Zubehör-Industrie kommen positive Signale. Die Reorganisation einer repräsentativen Küchen-Show ist angeleiert, was dann wirklich draus wird, muss sich weisen Ihr Ralf Hartmann |
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