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› HartDran Wochenchronik 27. KW 2009
06.07.2009 Eine Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse aus der KW 27. Neues Konzept für den insolventen Edel-Möbel-Laden Pesch in Köln: Das neue Konzept, das Insolvenzverwalter Andreas Amelung zusammen mit dem designierten neuen Pesch-Geschäftsführer Michael Prothmann entwickelt hat, beinhaltet mit Wirkung zum 01.08.2009 eine Reduzierung der Verkaufsfläche von über 5.500 qm auf 2.000 qm. Von den zum Zeitpunkt der Insolvenzanmeldung im Dezember letzten Jahres noch 130 Mitarbeitern sollen lediglich 27 fest Angestellte weiter beschäftigt werden. Und die müssen sich einen neuen Ton angewöhnen. Denn, wie der neue Pesch-Boss Prothmann gegenüber der Zeitung „Express“ betont, ist unter den verbliebenen Mitarbeitern „niemand mehr, der Kunden das Gefühl gibt, es sei eine Gnade, überhaupt beraten zu werden“.

Interlübke speckt ab: Auch für Leo Lübke, den Chef der Vorzeigemarke der Möbelbranche, Interlübke mit Sitz in Rheda-Wiedenbrück, ist die allgegenwärtige Wirtschaftskrise ein wohlfeiles Argument für dringend nötigen Personalabbau. Interlübke werde statt 43,2 Mio. Euro wie im vergangenen Jahr heuer wohl bestenfalls 35 Mio. Euro in die Scheuer fahren, erklärt Detlef Mika, Geschäftsleitung Marketing und Export, der Regional-Postille „Die Glocke“. Und da seien 28 Entlassungen bei insgesamt 313 Beschäftigten eigentlich noch wenig. Die Maßnahme geschehe „aus Verantwortung für das Gesamtunternehmen und seine Zukunft“, lässt sich Interlübke-Boss Leo Lübke in der Glocke außerdem zitieren.

Dodenhofs Rückzug aus Lübeck: Der Posthausener Möbelhändler Ralph Dodenhof hat Teile seines Lübecker Grundstücks an die österreichische XXXLutz-Gruppe verkauft. Schon seit längerem suchte Ralph Dodenhof nach einem Ersatzinvestor für sein auf Eis gelegtes Lübecker Projekt, den Neubau eines 40.000 qm-Einrichtungshauses. Jetzt ist er innerhalb des eigenen Verbandes, der Begros, fündig geworden. Am 02.07.2009 gegen 13 Uhr, so berichten die Lübecker Nachrichten, seien die Verträge unterzeichnet worden. Und zwar steigen die Österreicher in den Vertrag zwischen Dodenhof und dem Koordinierungsbüro Wirtschaft in Lübeck (KWL) ein, übernehmen die Hälfte des 162.000 qm großen Areals in Genin-Süd und bauen dort ein Einrichtungshaus. Als Termin für den neuen Lutz-Bau gibt Lutz-Geschäftsführer Ewald Repnik das Jahr 2012 an. Wobei laut LN offiziell noch nicht klar ist, ob dort ein XXXLutz oder nur ein Mömax entstehen soll.

Weko nach München: Der verbandsfreie Möbel-Filialist Weko Wohnen GmbH mit Einrichtungshäusern in Pfarrkirchen und Rosenheim will im Herbst 2009 in München einen 5.800 qm großen Küchen-Fachmarkt installieren. Die Immobilie ist bereits seit Mai gemietet, nach Umbau will Weko-Boss Bernd Weber seine Weko Küchenfachmarkt GmbH & Co. KG im Industriegebiet Eching eröffnen.
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