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› allmilmö: Marke gerettet, Produktion bleibt dicht
07.09.2017 Der insolvente Zeiler Küchenmöbelproduzent startet mit einer neu gegründeten Vertriebsgesellschaft unter Führung von Johannes la Cour – Gefertigt wird künftig extern bei „Partnerfirmen“ in der „bekannten allmilmö Premium-Qualität“ „Nachdem vor zwei Monaten die Zeiler Möbelwerk GmbH & Co. KG stillgelegt wurde, haben wir die ersten Tage im September intensiv genutzt, die Weichen für einen Neustart der Premiummarke allmilmö zu stellen.“ So beginnt eine Pressemitteilung der am 06.09.2017 neu gegründeten allmilmö Vertriebs GmbH & Co. KG mit Sitz in Schweinfurt.

Die Gesellschafter setzen sich aus den langjährigen Führungskräften

Martin Tully Vertrieb Inland
Siegfried Pohli Vertrieb Objekte Inland
Martin Diedrich Vertrieb Export
Franz Betz Organisation
Michael Krines Controlling
Johannes la Cour Geschäftsführung

zusammen und werden durch eine ca. 20 Mitarbeiter starke, eingespielte Mannschaft unterstützt, um den Vertrieb von allmilmö Küchen wieder aufzubauen. Geschäftsführer der neuen Gesellschaft ist der bisherige allmilmö Gesellschafter Johannes la Cour.

Das Team werde sich neben den Einstiegsmodellen auch auf „die hochwertigen allmilmö Alleinstellungen“ in den Stilrichtungen Modern Art und Design Art konzentrieren.

Die Produktion erfolgt durch nicht näher genannte „Partnerfirmen“ in der bekannten allmilmö Premium-Qualität „Made in Germany“.

Wie bisher soll die Marke allmilmö über den Küchenfachhandel vertrieben werden. Neben dem Projektgeschäft sollen auch im Export die bisherigen Vertriebswege beibehalten und somit allmilmö weltweit vermarktet werden. Ziel sei es, „die Marke allmilmö mit Kompetenz, Innovationskraft und Zuverlässigkeit in eine erfolgreiche Zukunft zu führen“.

Johannes la Cour hatte im Februar dieses Jahres Insolvenz anmelden müssen für seine Zeiler Möbelwerk GmbH & Co. KG in Zeil am Main. Nach monatelangen erfolglosen Übernahmeverhandlungen mit diversen potentiellen Investoren wurde die Produktion in Zeil endgültig dicht gemacht. Die verbliebenen gut 100 Beschäftigten verloren endgültig ihre Jobs. Jetzt geht es weiter, aber ohne eigene Fertigung.
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