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› Möbelumsätze bis September 2017 leicht im Minus
04.12.2017 Polstermöbel bei minus 3,8% - Exporte stagnieren – Importe leicht rückläufig Die Umsätze der deutschen Möbelindustrie sanken nach amtlichen Angaben von Januar bis September 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum insgesamt moderat um 0,2 Prozent.

Dabei entwickelten sich die einzelnen Segmente uneinheitlich. Die „Sonstigen Möbel“ – also beispielsweise Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel, nicht gepolsterte Sitzmöbel und Möbelteile – wiesen einen Zuwachs von 2,1 Prozent auf. Dahingegen war der Umsatz der Polstermöbel mit minus 3,8 Prozent deutlich rückläufig.

Einen wenn auch etwas geringeren Rückgang verzeichneten die Küchenmöbel (-3,4 Prozent) und die Büromöbel (-3,1 Prozent). Schließlich gingen auch die Matratzenumsätze moderat um 1,5 Prozent zurück.

Im Zeitraum Januar bis September 2017 stagnieren die Möbelexporte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum weitgehend: Sie sinken lediglich um 0,8 Prozent. Die Segmente entwickelten sich uneinheitlich. Einen soliden Exportanstieg verzeichneten die Küchenmöbel mit 2,5 Prozent. Leicht zugelegt haben die sonstigen Möbel (+ 1 Prozent) und die Matratzen (+ 1,3 Prozent).

Weniger exportiert wurden Büromöbel mit minus 0,5 Prozent, die Polstermöbel mit minus 0,8 Prozent und Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel mit minus 3,1 Prozent. Stärkere Exportrückgänge verzeichneten die Ladenmöbel mit einem Minus von 13,5 Prozent, wenn auch auf geringerem Gesamtniveau.

Die Möbelimporte sanken von Januar bis September 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht um 1,3 Prozent. Dabei entwickelten sich die einzelnen Segmente uneinheitlich.

Den höchsten Importrückgang verzeichneten die Ladenmöbel mit minus 22,3 Prozent. Allerdings ist das absolute Einfuhrvolumen von Ladenmöbeln sehr gering im Vergleich zu den anderen Segmenten. Deutlich rückläufig waren auch die Importe von Küchenmöbeln (-8,3 Prozent) und von Büromöbeln (-6,6 Prozent).

Leicht rückläufig waren Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel mit minus 2,4 Prozent, sonstige Sitzmöbel mit minus 2,1 Prozent und sonstige Möbel mit minus 0,2 Prozent. Mehr importiert wurden von Januar bis September 2017 Polstermöbel mit plus 0,8 Prozent.

Quelle: Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM)
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