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› „Ein Jahr mit Höhen und Tiefen“
10.01.2018 Der Möbelhandel ist mit dem Jahr 2017 das mit einem Plus von 0,5 % auf einen Umsatz von 33,6 Milliarden hochgerechnet wird, „weniger zufrieden“ - gibt sich aber für 2018 optimistisch Der Möbel-, Küchen- und Einrichtungsfachhandel hat im Jahr 2017 einen um 0,5 Prozent höheren Umsatz erzielt als im Vorjahr und liegt nun bei 33,6 Milliarden Euro Jahresbrutto-umsatz. Dies ergibt sich aus Hochrechnungen auf Basis des Standes Oktober 2017. Für 2018 rechnet der Kölner Handelsverband Möbel und Küchen (BVDM) mit einer leicht steigenden Nachfrage.

Und zwar stationär, wie es heute in einer Mitteilung heißt. Denn, so BVDM Hauptgeschäftsführer Thomas Grothkopp, heute in Köln: „Möbel und Küchen sind Produkte, für die es zum stationären Verkauf nur wenige sinnvolle Alternativen gibt. Daher liegt der Online-Umsatzanteil weiterhin deutlich unter zehn Prozent.“

Dabei seien die Rahmenbedingungen in Deutschland für die Einrichtungs¬branche gut: „Die Beschäftigungsquote ist weiter auf Rekordniveau, das verfügbare Einkommen ist auch im vergangenen Jahr ge¬stiegen. Die Furcht, den Arbeitsplatz zu verlieren, ist angesichts der niedrigsten Arbeitslosenquote seit der Wiedervereinigung gering. Die Kaufbereitschaft der Verbraucher sollte angesichts einer nied¬rigen Inflationsrate und des extrem niedrigen Zinsniveaus auch bei größeren Anschaffungen - wie es typischerweise Möbel und Küchen sind - stark ausgeprägt sein.“

Für die Tatsache, dass das zurückliegende Jahr dennoch eher von Kaufzurückhaltung geprägt war, gibt es laut BVDM mehrere Gründe: „Vielbeschäftigte Menschen haben weniger Zeit zum Einkaufen. Auch der Möbelhandel hat sich mit rückläufigen Frequenzen auseinanderzusetzen. Er unternimmt viel, um Kunden in seine Häuser zu bekommen. Die Branche ist für die Tageszeitungen mittlerweile der zweitgrößte Anzeigenkunde, in manchen Regionen die Nummer 1. Auch die Umbrüche in Gesellschaft und Politik tragen zu einem weniger offensiven Kaufverhalten bei. Schließlich dämpfen die derzeit langen Lieferzeiten bei Küchen den Umsatz, der statistisch erst bei der Lieferung und noch nicht bei der Bestellung zu Buche schlägt.“

Dabei sei die Möbel- und Küchenbranche immer noch „eine generell mittelständische geprägte Einzelhandelsbranche“. Auch wenn die Konzentration fortschreite und Großunternehmen weiterwüchsen. Aber – Pfeifen im Walde – „dank starker Einkaufsverbände, zu denen mehr als 80 Prozent aller Handelsbetriebe mit mehr als 60 Prozent Anteil am Branchen¬umsatz gehören, können in dieser Branche auch kleinere und mittlere Unternehmen erfolgreich arbeiten“.
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