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› Möbelumsätze bis November 2017
06.02.2018 Ein leichtes Minus Die Umsätze der Möbelindustrie sanken nach amtlichen Angaben von Januar bis November 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum insgesamt moderat um 0,3 Prozent. Dabei entwickelten sich die einzelnen Segmente uneinheitlich. Die „Sonstigen Möbel“ – also beispielsweise Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel, nicht gepolsterte Sitzmöbel und Möbelteile – wiesen einen Zuwachs von 2 Prozent auf.

Dahingegen war der Umsatz der Polstermöbel mit minus 3,5 Prozent deutlich rückläufig. Einen wenn auch minimal geringeren Rückgang verzeichneten die Küchenmöbel (minus 3,4 Prozent) und die Büromöbel (minus 3 Prozent). Schließlich gingen auch die Matratzenumsätze leicht um 3,2 Prozent zurück.

Die Möbelexporte entwickelten sich dagegen im Zeitraum Januar bis November 2017 mit plus 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht positiv. Auch hier fiel die Entwicklung je nach Segment unterschiedlich aus.

Einen soliden Exportanstieg verzeichneten die Küchenmöbel mit plus 2,5 Prozent. Leicht zugelegt haben die sonstigen Möbel (plus 1,5 Prozent) und die Matratzen konnten kräftig um 8,7 Prozent zulegen. Leicht mehr exportiert wurden Büromöbel mit plus 0,9 Prozent, die Polstermöbel lagen bei einem Plus von 0,5 Prozent und Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel lagen bei einem Minus von 2,2 Prozent.

Stärkere Exportrückgänge verzeichneten die Ladenmöbel mit einem Minus von 14,7 Prozent, wenn auch auf geringerem Gesamtniveau.

Die Möbelimporte sanken von Januar bis November 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht um 0,5 Prozent. Den höchsten Importrückgang verzeichneten die Ladenmöbel mit 21,2 Prozent. Allerdings ist das absolute Einfuhrvolumen von Ladenmöbeln im Vergleich zu den anderen Segmenten sehr gering. Deutlich rückläufig waren auch die Importe von Küchenmöbeln (minus 5,2 Prozent) und von Büromöbeln (minus 3,6 Prozent).

Leicht rückläufig waren Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel mit minus 1,1 Prozent und sonstige Sitzmöbel mit minus 1,6 Prozent. Mehr importiert wurden von Januar bis November 2017 sonstige Möbel mit plus 0,7 Prozent und Polstermöbel mit plus 1,1 Prozent.

Quelle: Verband der deutschen Möbelindustrie (VDM)
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