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06.07.2018 6,2 Prozent Exportplus und 5,9 Prozent Produktionszuwachs im ersten Quartal 2018 Erfreuliche Ergebnisse im ersten Quartal 2018: Die Österreichische Möbelindustrie bilanzierte für den Zeitraum von Januar bis März einen Produktionszuwachs von 5,9 Prozent (vorläufige Zahlen, ohne Teile für Möbel).

„Wir freuen uns über diese positive Entwicklung. Angesichts des schwierigen Marktes im Jahr 2017 sind wir recht beachtlich in das neue Jahr gestartet“, erklärt Dr. Georg Emprechtinger, Vorsitzender der Österreichischen Möbelindustrie.

2017 hatte die Österreichische Möbelindustrie mit einem hauchdünnen Plus von 0,1 Prozent abgeschlossen bei Umsatzerlösen von 1.994,2 Milliarden Euro ab und konnte, so die kleine Spitze in Richtung Nachbarland „in dem europaweit rückläufigen Möbeljahr immerhin schwarze Zahlen präsentieren, was den Nachbarn in Deutschland mit einem Minus von 0,6 Prozent nicht gelang“.

Auch die Exportkurve entwickelte sich erfreulich für die österreichischen Möbelbauer. Nach einem Plus von 2,4 Prozent im Jahr 2017 bilanzierten die Hersteller im ersten Quartal 2018 einen Zuwachs von 6,2 Prozent. Das entspricht 241,6 Mio. Euro (vorläufige Zahlen, ohne Teile für Möbel).

Wichtigster Handelspartner ist Deutschland mit einem Wachstum um 3,5 Prozent auf 103,9 Millionen Euro. Als „herausragend“ sehen die Österreicher ihre Exporterfolge in Italien. Nach einem bereits erfolgreichen Jahr 2017 mit einem Zuwachs von 5,5 Prozent zogen die Möbelexporte im ersten Quartal 2018 noch einmal um 19,7 Prozent auf 9,8 Millionen Euro an. Damit ist Italien nach Polen drittstärkster Abnehmer. Auf Platz vier rangiert Tschechien, das mit einem Plus von 22,1 Prozent ebenfalls zweistellig zulegte.

Im ersten Quartal 2018 waren „Sitzmöbel und Teile davon“ mit einem Anteil von 34,8 Prozent international am stärksten gefragt und legten um 0,5 Prozent zu. Als Export-Shootingstar entpuppte sich aber die Sparte „Wohnmöbel“. Sie rangiert mit einem Anteil von 28,2 Prozent auf dem zweiten Platz und verbesserte ihre Ausfuhrbilanz noch einmal um 14,5 Prozent. Ebenfalls zweistellig legten „Büromöbel“ zu (plus 12,2%), gefolgt von „Küchenmöbeln“ (plus 8,5%) und „Ladenmöbeln“ (plus 7,4 %). Nur der Bereich „Matratzen/Sprungrahmen“ war mit minus 3,2 Prozent rückläufig.

Die Österreichische Möbelindustrie ist eine Berufsgruppe des Fachverbandes der Holzindustrie und somit eine Teilorganisation der Wirtschaftskammer Österreich. Zu ihr zählen 50 Betriebe mit rund 6.000 Mitarbeitern.
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