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› Westwing patzt beim Börsendebut
09.10.2018 Der Münchener Online Möbelhändler liegt am ersten Tag bis zu 13 Prozent unter dem Ausgabekurs von 26,00 Euro „Das Börsendebüt des Online-Möbelhändlers Westwing ist misslungen“, schreibt heute das Finanzportal boerse-online.de. Zwar habe der erste Kurs am heutigen Dienstag mit 26,49 Euro noch über dem Ausgabepreis von 26 Euro gelegen. Doch dann seien die Papiere an der Frankfurter Börse auf Talfahrt gegangen und um bis zu 13 Prozent auf 22,51 Euro abgestürzt.

Damit droht der Erlös aus der Emission für das Münchner Unternehmen deutlich geringer auszufallen, als geplant. Denn gestern noch hofften die Westwing-Verantwortlichen wegen der starken Nachfrage im Vorfeld auf eine erfolgreiche Platzierung mit einem Bruttoerlös von 146,8 Millionen Euro (hartdran.com vom 08.10.2018).

Jetzt wird nur noch mit einem Emissionserlös von 114 bis 132 Millionen Euro gerechnet. Nikolas Kessler von der Anlage Postille „Der Aktionär“ empfiehlt, nach euphorischen Prognosen im Vorfeld nun, „den Börsengang zunächst von der Seitenlinie zu verfolgen“.

Grafik: aktiencheck.de
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