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› Kartellamt gibt grünes Licht
10.10.2018 Die Berliner Krieger Gruppe darf Möbel Finke übernehmen „Sonja Krieger, Tochter des Berliner Möbelunternehmers und Milliardärs Kurt Krieger, kam am Dienstagvormittag eigens nach Paderborn, um die Botschaft persönlich mitzuteilen“, schreibt die Neue Westfälische und berichtet, dass das Bundeskartellamt „die Übernahme der Paderborner Möbelhandelskette Finke (1.600 Mitarbeiter) durch die zur Krieger-Gruppe gehörende Möbelhandelskette Höffner zum 1. Januar 2019 genehmigt“ hat.

Die Behörde habe damit keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken für den am 6. September angemeldeten Unternehmenskauf, der ohne Auflagen genehmigt worden sei.

„In einer Telefonkonferenz hat Frau Krieger unsere Führungskräfte aus verschiedenen Abteilungen sowie Betriebsratsvertreter darüber informiert", lässt sich der gesamtverantwortliche Geschäftsführer Franz-Josef Golüke (FOTO) in der NW zitieren. Der Erwerbsprozess – Eintrag ins handelsregister etc. – könne allerdings noch einige Monate dauern.

Konkrete Pläne, wie es nach der Übernahme für die Finke-Gruppe weitergehen soll, gebe es laut Golüke jedoch noch nicht. Zumindest dementiert der Finke Geschäftsführer Gerüchte, denen zufolge zwei der sechs Finke Standorte auf der Streichliste ständen. „Das kann ich überhaupt nicht bestätigen. Das ist mir nicht bekannt“, sagte der Finke Boss der Zeitung.

Nicht nur nach Ansicht von Mitarbeitern sei allerdings die Logistik „ein Knackpunkt, an dem die neuen Inhaber den Rotstift auch ansetzen könnten“. Denn Höffner, der die komplette Logistik über die Tochterfirma Translogistik abwickelt, werde die Finke Logistik sicher dort integrieren. In diesem Fall seien in Paderborn 280 Arbeitsplätze gefährdet. Auch die Paderborner Verwaltung mit ihren 130 Beschäftigten werde in der jetzigen Form wohl kaum bestehen bleiben.
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