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› IKEA Schweiz mit verhaltenem Wachstum
01.11.2018 Im Geschäftsjahr 2017/2018 (31.08.) konnte die Schweizer Landesgesellschaft des IKEA Konzerns einen Umsatz von 1.097 Millionen Schweizer Franken (CHF) erwirtschaften. 1.097 Millionen Schweizer Franken sind umgerechnet 960 Millionen Euro und entsprechen einem Zuwachs gegenüber Vorjahr von 1,7%. Zum Vergleich: In Deutschland betrug das Umsatzplus im Geschäftsjahr 2017/2018 2,8% auf 5 Milliarden Euro. Weltweit kam der IKEA Konzern im letzten Geschäftsjahr auf 34,8 Milliarden Euro (plus 4,7%).

In den Bereichen Onlinegeschäft (+21%) und Services (+12%) konnte IKEA Schweiz den größten Wachstumsschub verzeichnen. Der Anteil der Onlineverkäufe am Gesamtergebnis beträgt allerdings noch immer bescheidene 7,7% (67,2 Millionen Euro).

Der digitale Wandel zeige sich auch darin, dass der Anteil an «Click & Collect», welcher Kunden ermöglicht, Waren im Internet zu bestellen und anschließend direkt im Einrichtungshaus abzuholen, deutlich zugenommen habe – auf rund 2.000 Bestellungen pro Monat.

Der Umsatz durch Services - vor allem Kücheninstallationen und -aufmaße, Click & Collect-Order sowie Möbelmontage - betrug insgesamt CHF 33 Millionen (28,9 Millionen Euro), was unter anderem auf vereinfachte Servicepreise zurückzuführen sei, die im August 2017 eingeführt wurden.

Auch im Bereich IKEA Food konnte die Schweizer Landesgesellschaft ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 2,4% auf insgesamt CHF 71 Millionen (62,2 Millionen Euro) steigern. Das entspricht einem Umsatzanteil von 6,6% am Gesamtvolumen. In Deutschland liegt dieser Wert mit 239,5 Millionen Euro im Gastro-Bereich bei knapp 4,8% der Gesamterlöse.

„Die Art und Weise wie Menschen einkaufen, verändert sich aufgrund der Digitalisierung rasend schnell – auch in der Schweiz. Wir wissen, dass heute bereits 50% unserer Kundinnen und Kunden vor einem Besuch in einem Einrichtungshaus unsere Webseite besuchen, über die Hälfte davon über ein mobiles Endgerät“, sagt IKEA Chefin Simona Scarpaleggia. Dies stelle das Unternehmen vor neue Herausforderungen. Die Digitalisierung treibe Veränderungen voran und sei gleichzeitig für das zukünftige Wachstum des Unternehmens verantwortlich.

1973 eröffnete IKEA in Spreitenbach das erste Einrichtungshaus außerhalb Skandinaviens und lag damit ein Jahr vor dem Deutschland Start in Eching bei München. Heute betreibt IKEA Schweiz neun Einrichtungshäuser an unterschiedlichen Standorten. Simona Scarpaleggia steht dem Unternehmen seit 2010 als CEO vor. IKEA Schweiz beschäftigt rund 2.800 Mitarbeiter.

FOTO: IKEA Standorte in der Schweiz
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