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04.04.2019 KÜCHENTREFF-FORUM 2019 - Innovation durch Kollaboration - Inspirationen für den stationären Handel Unter dem Motto „Typen machen Marke“ lud die Wildeshausener Verbundgruppe KüchenTreff ihre Mitglieder zum alljährlichen Forum, das in diesem Jahr vom 22. bis 24. März in Berlin stattfand.

„KüchenTreff ist weiter auf Erfolgskurs.“ Mit dieser Botschaft startete das jährliche Treffen des Verbandes, der in diesem Jahr „Typen machen Marke“ als Motto und Berlin als Veranstaltungsort wählte. Die Zahl der Mitglieder stieg um 25 auf 357 im In- und Ausland. Insgesamt 416 Küchenstudios werden unter dem Verbandslogo betrieben, davon 134 im Ausland.

Die Begrüßung von KüchenTreff Geschäftsführer Franz Bahlmann bildete wie üblich den Auftakt zum Forum und skizzierte auch gleich den roten Faden, der sich durch die verschiedenen Veranstaltungen und Vorträge des Tages zog. Es ging um die Zukunft des Küchenhandels.

„Heute sind Einkaufserlebnisse gefragt“, sagte Franz Bahlmann. Fundierter Service und erstklassige Beratung seien Voraussetzung für den Erfolg und ein weiterer Punkt gewinne neben diesen Klassikern zunehmend an Bedeutung: „Um Kunden zu gewinnen, braucht es Storytelling.“

Zentraler Aspekt dabei: die Werte, die KüchenTreff in den letzten beiden Jahren herausgearbeitet hat. Mit diesen startete auch die Podiumsdiskussion „Online und Social Media – Digitale Zukunft“, bei der Daniel Borgstedt und Marko Steinmeier von KüchenTreff mit Moderator Thorsten Koschnitzke die Customer Journey des Internet-Zeitalters erläuterten – und neue Wege für den Küchenhandel aufzeigten.

Marko Steinmeier stellte heraus, dass der Kunde von heute erheblich besser informiert sei als früher – und genau dort abgeholt werden müsse, wo er sich befinde. Der klassische Küchenhandel müsse sich neu erfinden – und könne von den digitalen Angeboten lernen, wie Daniel Borgstedt ergänzte.

Es gelte, den Kunden ins Studio zu holen, sich also zum Beispiel über Google Maps auffindbar zu machen. Visualisierungen, individuelles Eingehen auf die Vorstellungen der Kunden seien genauso wichtig, wie ins Gespräch zu kommen und Begeisterung und Emotionen zu vermitteln. Hier seien die Werte, die KüchenTreff ausmachen, ein wichtiger Hebel.

Nach der Podiumsdiskussion hatten die 270 Besucher im Hotel Titanic Chaussee Berlin die Wahl zwischen sechs verschiedenen Impulsvorträgen wie „Zertifizierung schafft Vertrauen“, „Monteure gesucht“, „Blick über den Tellerrand“ über „Kommunikation ist alles“ bis zu „Personal wird immer wichtiger“ oder „Nachfolger gesucht“.

Nach dem Mittagessen ging es weiter mit Keynote Sprecher Gerriet Danz, Bestsellerautor, Dozent, Blogger und Preisträger des CONGA-Awards. Danz griff die von Franz Bahlmann geforderte Notwendigkeit zum Neuerfinden auf: „Es geht um Neugier“, sagte er. „Man muss sich immer wieder neu erfinden, mit neuen Technologien befassen, sich inspirieren lassen.“ Und Inspiration bot Gerriet Danz in seinem 90-minütigen Vortrag selbst reichlich, der damit schloss, dass Innovation durch Kollaboration entstünde. „Erst wenn man miteinander redet, kommt man auf neue Ideen, man inspiriert sich gegenseitig.“

KüchenTreff ist eine Verbundgruppe des Küchenhandels, die 1995 mit 27 Küchenfachhändlern gegründet wurde. Aktuell verfügt der Verband über 416 Standorte in Deutschland und Europa. Zu den Serviceleistungen des genossenschaftlich organisierten Verbandes mit Sitz in Wildeshausen (Niedersachsen) zählen unter anderem Einkauf, Zentralregulierung, betriebswirtschaftliche Beratung, zentrale Pflege aller Lieferantenkataloge, Geschäftsausstattung sowie Ladenbau- und Existenzgründerkonzept.

Das nächste Forum wird ein ganz besonderes: Am 25. April 2020 wird KüchenTreff sein 25-jähriges Jubiläum in Bremen feiern.
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