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› „Platz nehmen im Möbelhaus“
14.05.2019 Die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel (DGM) wirbt für aktives Probesitzen im stationären Möbelhandel Polstermöbel und Matratzen aus dem Internet. Mit ein paar Klicks ist das heute kein Problem mehr. In Fach- und Wirtschaftspresse wird der Online Möbelhandel auch entsprechend hochgejubelt. Zum Teil mit abenteuerlichen Wachstumsraten, die nicht immer der Realität entsprechen.

Jochen Winning, Geschäftsführer der Deutsche Gütegemeinschaft Möbel (DGM) steuert nun dagegen und empfiehlt Probesitzen im Möbelhaus. „Auf der Suche nach dem passenden Gartenstuhl, Sessel oder anderen Sitzmöbeln“, schreibt Winning in einer aktuellen Mitteilung, „sollten Endverbraucher Zeit für gründliches Probesitzen einplanen.“ So empfehle die DGM bei relativ simplen Modellen mindestens fünf Minuten aktives Sitzen vor der Kaufentscheidung. Bei komplexeren Möbeln wie Funktions- und Relaxsesseln könne das Probesitzen auch gut und gerne auf bis zu 15 Minuten ausgedehnt werden.

„Wer diese vergleichsweise kurze Zeit vor dem Möbelkauf aufwendet, investiert in langfristigen Sitzkomfort und dauerhafte Freude an dem neuen Möbelstück“, verspricht der DGM-Geschäftsführer. Und rät den Käufern, „keine Scheu davor zu haben, jedes Möbel – natürlich im handelsüblichen Rahmen – so zu testen, wie man es später auch nutzen möchte“.

Das heiße, bei Möbeln zum Sitzen oder auch zum Liegen, wie etwa Matratzen und Polstermöbel, aktiv die Position zu verändern, aufzustehen, sich wieder hinzusetzen und zurückzulehnen sowie gezielt das Körpergewicht zu verlagern.

Und natürlich vergisst Winning nicht, für das RAL Gütezeichen ‚Goldenes M‘ zu werben. Das ‚Goldenes M‘ sei „der strengste Nachweis für Möbelqualität in Europa und eines der wichtigsten Qualitätszeichen für Möbel überhaupt“. Zertifizierte Hersteller müssen ihre Möbel vielen strengen Qualitätstests in unabhängigen Prüflaboren unterziehen. So diene das RAL Gütezeichen Käufern schließlich als wichtige Entscheidungshilfe neben dem Probesitzen.

Bild: Kein Sitzmöbelkauf ohne vorheriges Probesitzen. Foto: DGM/himolla
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