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› VDDK-VORSTANDSSITZUNG
05.06.2019 Das Leitungsgremium des Verbands der Deutschen Küchenmöbelindustrie (VdDK e.V., Herford) kam am 24.05.2019 auf Einladung von Express Küchen-Geschäftsführer Manfred Wippermann am Fertigungsstandort Melle zu seiner Frühjahrssitzung zusammen „Noch beflügelt vom Schwung der zeitgleich zu Ende gehenden internationalen Zuliefershow Interzum“ war die Stimmung während der VdDK Vorstandssitzung „aufgelockert und zuversichtlich“, so die Mitteilung. Sicherlich hätten dazu auch „die anscheinend wieder anziehenden Auftragseingänge“ beigetragen, heißt es weiter. Nicht vergessen werden dürfe hierbei, „dass der April 2018 bereits mit über 26 % Zuwachs zu 2017 glänzte“ und somit die „Latte“ für nochmalige Zuwächse außergewöhnlich hoch liege.

Im Fokus der Sitzung standen neben dem Geschäftsbericht von Hauptgeschäftsführer Dr. Lucas Heumann mit der umfassenden Darstellung der konjunkturellen Situation die Schwerpunkte Entsorgung von Transportverpackungen, verschiedene Rechtsthemen im Verhältnis zum Möbelhandel sowie Aktuelles aus dem DCC-Fachbeirat Küche/Bad. Aus Köln angereist war Messemacher Bernd Sanden (koelnmesse GmbH), der sowohl über Veränderungen bei der kommenden imm cologne 2020 als auch zur LivingKitchen 2021 informierte.

VdDK Geschäftsführer Heumann charakterisierte in seinem Geschäftsbericht das Jahr 2018 als „ausgesprochen außergewöhnlich“ für die deutsche Küchenmöbelindustrie. Trotz eines Jahrhundertsommers, der viele Möbelgeschäfte „leer“ aussehen ließ, sei das Branchensegment Küche um 5,5 % nach Wert gewachsen und habe damit einmal mehr die Segmente Polster- und Wohnmöbel in den Schatten gestellt. Dass dieses Wachstum maßgeblich vom Ausland getragen werde, zeuge von der ausgesprochen guten Positionierung der VdDK-Mitglieder auf internationalen Märkten.

Die Situation habe sich allerdings im 1. Quartal 2019 – bezogen auf dieses außergewöhnliche Niveau – leicht eingetrübt. Unter dem Strich scheine „der durch vorhergegangene Insolvenzen gewaltig gestiegene Auftragsbestand“ nun abgebaut, die Lieferzeit bewegten sich in normalem Rahmen.

Bernd Sanden von der koelnmesse stellte fokussiert den Anspruch künftiger Kölner Möbelmessen als „The interior business event“ heraus. Dies werde 2020 in Halle 10 thematisiert mit einer breiten Differenzierung nach designerischem Anspruch. Neu ab kommenden Jahr seien auf der imm cologne u.a. ein neues Marketingpaket mit einer Flatrate „off limit“ für Besuchereinladungen für Aussteller, die Installation von Themenwelten und die Konzentration auf das Segment „Home“.

Für die LivingKitchen 2021 habe der Messeverantwortliche unter anderem die Mobilisierung des deutschen Küchenfachhandels auf Besucher- sowie der Elektrogeräteindustrie auf Ausstellerseite als Ziel. Neben der künftig neuen Hallenstruktur durch die moderne, für die Living Kitchen eingeplante Halle 1+ konnte Sanden mit dem Novum punkten, dass der Anmeldestart für 2021 frühzeitig auf den Juli dieses Jahres fixiert wurde.

Einen weiten Bogen zu juristischen Schwerpunkten schlug danach Corinna Kronsbein, derzeit Referentin des Hauptgeschäftsführers in Herford. Beachtung fand unter den Zuhörern der erst 2018 initiierte Arbeitskreis Unternehmensjuristen, der sich erstklassigen Zuspruchs erfreut. Diskutiert wurden auch die Klage der Wettbewerbszentrale gegen Giga International, die notwendige Überarbeitung des Formulars zu Qualitätsanforderungen eines großen Einkaufsverbands sowie die einseitig erklärte Neufassung der Berechnungsgrundlagen von Warenkreditversicherungen für die Möbelindustrie.

Lucas Heumann schloss die Veranstaltung mit der Vorstellung des Haushalts des Verbands. Die nächste Vorstandssitzung, turnusmäßig im Herbst 2019, wird nach Abstimmung unter den etwa 20 Sitzungsteilnehmern am 27. November stattfinden.

FOTO: Vorstandssitzung des VdDK in Melle: Dr. Lucas Heumann, VdDK-Präsident Stefan Waldenmaier sowie die gastgebenden Express Küchen-Geschäftsführer Manfred Wippermann und Eckhard Wefing (v.l.n.r.).
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