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› Neustart für Warendorf – Die Küche
03.07.2019 Investor aus Hong Kong wird Geschäftsbetrieb in den nächsten Tagen übernehmen - Neue Vertriebspotenziale in Asien „Warendorf – Die Küche steht kurz vor der Übernahme“, schrieb hartdran.com am 03.06.2019, nachdem Sanierungsexperte Rechtsanwalt Stefan Meyer als vorläufiger Insolvenzverwalter mitgeteilt hatte, dass es gelungen sei, mit einem potentiellen Investor aus Fernost Exklusivität für eine Übernahme zu vereinbaren. Er habe das beste verbindliche Angebot abgegeben und das tragfähigste Konzept vorgestellt, so Meyer.

Und jetzt ist der Fisch geputzt. Am 01.06.2019 wurde das Insolvenzverfahren über die Warendorf – Die Küche GmbH eröffnet. Am 11.06.2019 wurde ein Kaufvertrag mit einem asiatischen Investor mit Sitz in Hong Kong geschlossen. Der neue operative Rechtsträger werde die neu gegründete und hinreichend kapitalisierte Warendorf Küchenfabrik GmbH übernehmen und fortführen. Der in dem Verfahren durch das Amtsgericht Münster bestellte Gläubigerausschuss habe dem Kaufvertrag mit dem Investor einstimmig zugestimmt.

Der CEO des Investors, der namentlich noch immer nicht genannt wird, gibt sich über das Engagement und den Einstieg bei Warendorf überzeugt und sagt: „Ich kenne das Unternehmen als Kunde bereits seit Jahren und bin von Produkt und Qualität überzeugt. Eine Küche der Marke Warendorf mit der Auszeichnung `Made in Germany´ hat in Fernost sehr hohes Potential, welches wir mit unseren sehr guten Vertriebskontakten noch stärker werden heben können.“

Die naheliegende Vermutung, dass es sich bei dem anonymen Warendorf Übernehmer um Kitchen & Bath Kohler Co., Shanghai, handelt, wurde bislang nicht bestätigt. Der wirtschaftliche Stichtag der Übernahme soll nach Eintritt der letzten formellen (rechtlichen) Bedingung (IG Metall) rückwirkend beim 01.07.2019 verbleiben.

Alle Beteiligten (insbesondere Belegschaft, Kunden und Lieferanten) seien heute, am 03.07.2019, entsprechend informiert worden. Das Personal sei nach intensiven, „in der Sache harten, aber im Umgang verbindlichen, fairen und konstruktiven Verhandlungen“ mit dem Betriebsrat (Interessenausgleich und Sozialplan) durch den Insolvenzverwalter im Vorgriff auf den späteren Betriebsübergang, um 21 Beschäftigte reduziert worden.

Es sei geplant, dass der bisherige Warendorf Geschäftsführer Stefan Hofemeier dieses Amt auch in der neu gegründeten Warendorf Küchenfabrik GmbH übernehmen wird.
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