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› Doppelt oder nichts
06.10.2019 IKEA Schweiz hat ein Logistik-Problem „Seit der Zusammenlegung zweier Logistikzentren herrscht bei IKEA Schweiz Chaos“, berichtet das Online Portal watson.ch. „Ich bekam zuerst einen Stuhl zwei Tage zu spät geliefert“, habe ein Kunde der Sonntagszeitung berichtet und dann, drei Tage später, sei das gleiche Modell nochmal geliefert worden, „obwohl ich nur eins bestellt hatte.“

Kein Einzelfall, wie IKEA Sprecher Aurel Hosennen auf Anfrage bestätigt habe. Der Hintergrund: Lange habe der Möbel-Konzern in der Schweiz ein Lager in Spreitenbach AG und eines in Itingen BL betrieben. Im Mai dieses Jahres seien diese geschlossen worden zugunsten eines neuen Zentrallagers im Kanton Basel-Landschaft.

Und drei Monate später ging der Spaß dann los: Seit Anfang September laufen die Service Telefone heiß. „Im Moment erreichen uns fast doppelt so viele Anrufe wie normal“, sagt Hosennen. Etwa 2.000 Kunden meldeten sich täglich beim Kundendienst.

Es sei zu einer Kettenreaktion gekommen, die „unglaublich frustrierend für alle Beteiligten“ gewesen sei. Man habe den Umzug minutiös vorbereitet, versichert der IKEA Sprecher. „Gewisse Probleme habe man jedoch nicht vorausgesehen.

Als Anfang September die ¬Einkäufe anzogen, habe es Komplikationen gegeben. Kunden erhielten Lieferungen zu spät, gar nicht oder auch doppelt. Bis Ende Oktober, so hofft Hosennen, bekomme man die Probleme in den Griff. Bis dahin heißt es bei IKEA Schweiz: Doppelt oder nichts!
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