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18.07.2025
Am 02. Juli 2025 hat das Amtsgericht Gießen den Sanierungsexperten Dr. Michael Lojowsky von der bundesweit tätigen Kanzlei Brinkmann & Partner als vorläufigen Insolvenzverwalter über das Vermögen des Büromöbelherstellers CEKA GmbH & Co. KG mit Sitz in Alsfeld bestellt.
CEKA gilt als Produzent für moderne Büroeinrichtungssysteme mit hohem Designanspruch. In der Gestaltung der Produkte gehe der Hersteller dabei auf die sich stark wandelnde Arbeitswelt ein und biete den Kunden einen idealen Baukasten, um Büroflächen flexibel und multifunktional zu strukturieren. Das Unternehmen produziert im hessischen Alsfeld und bezieht den größten Teil der produktionsrelevanten Komponenten im Umkreis von 270 Kilometern. Der vom vorläufigen Insolvenzverwalter eingesetzte Interimsmanager Dominik Schiller stehe gemeinsam mit dem CEKA-Einkaufs- und Vertriebsteam in engem Kontakt mit Lieferanten und Kunden, heißt es weiter. So könne sichergestellt werden, dass die Produktion im August wieder vollständig hochgefahren wird. „Unter anderem hat die Stadt Wuppertal einen umfangreichen Auftrag platziert, außerdem wird CEKA im kommenden Monat für ein großes im Ruhrgebiet ansässiges Unternehmen die Büroausstattung fertigen“, sagt Michael Lojowsky. Die Belegschaft sei hochmotiviert. Adem Maden, Betriebsratsvorsitzender von CEKA, ergänzt: „Unser gemeinsames Ziel ist es, das Unternehmen auf einen stabilen und zukunftsfähigen Kurs zu führen.“ CEKA sei seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil der regionalen Wirtschaftsstruktur. In die Wege geleitet habe der vorläufige Insolvenzverwalter zudem einen Investorenprozess. Ziel sei es dabei, potentielle strategische Investoren zu finden, so dass der Produktionsstandort in Alsfeld mit möglichst vielen Arbeitsplätzen erhalten werden könne. FOTO © CEKA |
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