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07.12.2018 Störmer Küchen gewinnt mit Investor Partners einen strategischen Finanzinvestor für die Zukunft „Maschinen für Stückzahl 1 zu kaufen ist einfach, wenn man Geld hat; die notwendige Software zur Steuerung ist aber der Schlüssel zum Erfolg und da sind wir jetzt mit unserem System ganz weit vorne.“ Christoph Fughe (FOTO), der gemeinsam mit Michael Otto seit sechs Jahren den Hersteller Störmer Küchen führt, bringt es auf den Punkt: Störmer braucht Geld.

Denn „die Aufgaben waren vielfältig in der Neustrukturierung des mittelständischen Herstellers“ mit Sitz in Rödinghausen.

Da war die Modernisierung der Produktion. Diese erfolgte nicht zuletzt durch die frühen Investitionen 2014 in ein Stückzahl 1 Lager/Säge-Konzept in Verbindung mit modernen Laserbekantungsanlagen, sowie durch den Komplettumzug des produzierenden Unternehmens in die ehemalige Brinkmeyer Immobilie, das heutige Eschebach-Werk.

Parallel sei das Produkt „mit Ideen und Mut“ verändert und auf einen qualitativ hochwertigen Stand gebracht worden. „Titangraue Beschläge inklusive der Scharniere, der EcoPro-Korpus, Hydrophobierung, die Serien- und Farbvielfalt und vieles mehr zählen zu den innovativen Veränderungen der zurückliegenden Jahre“, heißt es in der aktuellen Mitteilung.

Gefehlt habe in der zurückliegenden Zeit eine moderne IT-Unterstützung. „Hier wurde auf das innovative 2020 Insight-System gesetzt – Störmer hat dieses System mit einer kleinen, hochmotivierten Mannschaft und großem Durchhaltewillen in 2018 eingeführt.“

So würden seit dem 15. Juli 2018 Aufträge im neuen System bestätigt und die Umstellung sei damit vollzogen. Die eigentlichen Vorteile, so Christoph Fughe, würden erst richtig im 1. Quartal 2019 sichtbar, „wenn auch die Materialbewirtschaftungsprozesse aufgrund des langen Vorlaufs von der detaillierten Stücklistenauflösung profitieren“.

Allerdings habe das Unternehmen den finanziellen Spielraum damit ausgeschöpft und Christoph Fughe und Michael Otto mussten sich auf die Suche nach einem strategischen Investor begeben, um das Wachstum in den nächsten Jahren weiter auszubauen.

Dabei gab es mehrere Möglichkeiten. „Bei Investor Partners haben uns besonders die handelnden Personen überzeugt und die Möglichkeiten, die sich dadurch für das Unternehmen in der Zukunft ergeben werden.“ Die geschäftsführenden Gesellschafter Christian Becker und Oliver Faulstich passten menschlich sehr gut zu den Störmer Bossen Fughe und Otto, und man sei sicher, als Team miteinander zu funktionieren. Durch das Ausscheiden der Familie Störmer im Frühjahr 2018 seien Anteile frei geworden „und wir“, so Fughe, „haben diese bestmöglich weitergegeben“.

Seit 1958 entwirft und baut Störmer moderne, hochwertige Küchenmöbel – „schon immer unter Einsatz neuester Produktionstechnologien und für jeden Lebensstil“. An zwei Standorten in Ostwestfalen (Rödinghausen und Enger) produzieren rund 190 Mitarbeiter die vielfältige Produktpalette. Der Vertrieb der Möbel erfolgt über den qualifizierten Fachhandel – weltweit. So liegt der Exportanteil bei etwa 50%.
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