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› XXXLutz gibt weiter Gas in der Schweiz
29.11.2019 Der österreichische Möbelriese übernimmt 6 von 11 Interio Filialen, die künftig als MömaX firmieren sollen „Zum jetzigen Zeitpunkt nicht.“ So lautete noch vor wenigen Tagen die Antwort von XXXLutz Sprecher Thomas Saliger auf die Frage, ob die Lutz Gruppe auch an dem Schweizer Möbel-Filialisten Interio interessiert sei (hartdran.com vom 25.11.2019). Gefragt hatte ein Redakteur der Schweizer Zeitung Blick.

Keine Woche später ist alles anders: „Die XXXLutz Gruppe setzt ihre Expansion in der Schweiz weiter fort. Mit der Übernahme der sechs Interio Standorte ergibt sich für XXXLutz die Chance zu einem schnellen Markteintritt mit der Trendmöbelhausschiene Mömax.“ So lautet die aktuelle Mitteilung der XXXLutz Zentrale im oberösterreichischen Wels.

Nach dem für Februar 2020 fixierten Markteintritt in Polen sei die Schweiz der zweite neue Landeseintritt in 2020. Die Zentrale für MömaX in der Schweiz werde in Suhr, direkt am Sitz der zuletzt übernommen Pfister Gruppe, installiert. Von dort aus sollen die sechs neuen MömaX Filialen in Dübendorf, Spreitenbach, Bern-Schönbühl, St Gallen-Abtwil, Pratteln und Emmen gesteuert und geleitet werden.

Was aus den fünf anderen interio Filialen werden soll, die überwiegend im französischen Teil der Schweiz angesiedelt sind - Vernier, Villeneuve, Contone, Etoy, Granges-Paccot – darüber steht nichts in der offiziellen Mitteilung. Auch das dortige Personal schaut in eine ungewisse Zukunft. Denn, nur 200 der rund 300 Interio Beschäftigten sollen ein Angebot von MömaX erhalten und „könnten schon bald bei Mömax mit der Einschulung beginnen“.

„Wir freuen uns auf den nächsten Landeseintritt mit MömaX. Wir werden den Schweizern trendige und designige Möbel- und Dekorationsartikel, zu für die Schweitz unvorstellbaren Preisen, ins Land bringen“, so Mag. Thomas Saliger weiter.

Interio, 1974 in der Schweiz gegründet, galt in den 1980er Jahren als Edel-IKEA. Expansionsversuche mit Filialen in Österreich (Linz) sind misslungen. Pläne für Deutschland wurden gar nicht erst realisiert. Die Einrichtungshäuser gehörten ursprünglich zur Globus-Gruppe, welche 1997 von der Migros übernommen wurde. Mitte dieses Jahres hat der Schweizer Migros Konzern, den Möbel-Filialisten ins Verkaufsregal gestellt.
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