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› Schlechte Aussichten für Zeyko Küchen
05.02.2020 Nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens für die BES zeyko Küchenmanufaktur GmbH in Mönchweiler sieht es stark nach Abwicklung aus „Über das Vermögen des Küchenherstellers BES zeyko Küchenmanufaktur GmbH wurde mit Beschluss des Amtsgerichts Villingen-Schwenningen vom 01.02.2020 das Insolvenzverfahren eröffnet. Rechtsanwalt Dr. Philipp Grub (FOTO) aus der Kanzlei GRUB BRUGGER (Stuttgart) wurde zum Insolvenzverwalter bestellt. Das Unternehmen wird seit Stellung des Insolvenzantrages vom 19.11.2019 fortgeführt.“

Mit diesen Sätzen beschreibt die Kanzlei GRUB BRUGGER in einer Pressemitteilung die aktuelle Situation nach der zweiten Pleite der Küchenmarke Zeyko. Demnach sieht es nicht wirklich so aus, als sei der Traditionshersteller aus dem Schwarzwald noch zu retten.

Zwar wurde „ein Veräußerungsprozess eingeleitet, mit dem Investoren bzw. Übernahmeinteressenten gesucht werden“, aber die bislang durch das Insolvenzgeld garantierte Betriebsfortführung ist jetzt nicht mehr gewährleistet. Mit der Insolvenzeröffnung vom 01.02.2020, so Insolvenzverwalter Philipp Grub, ende der Insolvenzgeldzeitraum. Das Unternehmen sei also seit dem 01.02.2020 wieder verpflichtet, Löhne und Gehälter aus der eigenen Kasse zu finanzieren.

Die Konsequenz: „Vor diesem Hintergrund war es aus finanziellen Gründen erforderlich, von den insgesamt 66 beschäftigten Mitarbeitern des Unternehmens 25 Mitarbeiter von der Arbeit freizustellen. Mit den weiterbeschäftigten Mitarbeitern sollen die noch vorhandenen Aufträge abgewickelt werden. Parallel hierzu werden die Bemühungen, einen Investor bzw. Übernahmeinteressenten für das Unternehmen zu finden, fortgeführt. Über die aktuelle Situation seien die Mitarbeiter in Mönchweiler am Freitag, 31.01.2020 unterrichtet worden.
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