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› Mahler Immobilie in Neu-Ulm verkauft
03.03.2021 Der österreichische Investor Klemens Hamann übernimmt die Mehrheitsanteile am Fachmarktzentrum in Neu-Ulm „Nun ist die Familie Mahler endgültig raus aus der `Welt des Wohnens´ in Neu-Ulm.“ Das schreibt heute die Schwäbische Zeitung zum Verkauf des 100.000 qm großen Fachmarktzentrums, mit dem sich der ehemalige Möbel-Filialist Gerhard Mahler in den letzten Jahren heftig verspekuliert hat.

Es ist müßig, die einzelnen Schritte noch einmal im Detail nachzuvollziehen, die zum Niedergang des Möbel Mahler Imperiums geführt haben. Letzter Akt war im Februar 2019, als sich Familie Mahler endgültig aus dem Möbelhandel zurückgezogen hat und ihr letztes verbliebenes Möbelhaus an die expansionsfreudige Opti Wohnwelt Föst übergab.

Seitdem belegt Opti 40.000 qm im Neu-Ulmer Fachmarktzentrum als Mieter und Familie Mahler hat sich auf die Immobilienverwaltung reduziert. Aber damit ist jetzt auch Schluss. Die Immobilie ist verkauft.

Und zwar an den Österreicher Klemens Hallmann, der mit seiner Hallmann Group „in den Bereichen Investment und Firmenbeteiligungen“ tätig ist, wie die SZ schreibt und „mit einem Vermögen von rund 1,2 Milliarden Euro“ im Ranking der 100 reichsten Österreicher laut Bloomberg-Profil den Platz 33 belegt.

Aber Hallmann ist nicht nur reich, sondern auch bekannt und beliebt bei den Glamour Redakteuren der Yellow Press. Das liegt nicht zuletzt daran, dass er mit einer Siegerin des TV Formats „Germanys Next Top Model“ verheiratet ist.

Textprobe aus der Klatschpostille Gala: „Nach ihrer spektakulären Hochzeit in Venedig im Juni 2019 wird ihre Liebe bald von einem Kind gekrönt.“

Zum aktuellen Thema sieht Hallmann beste Zukunftschancen am Standort Neu-Ulm, Borsigstraße, wobei „eines der größten Fachmarktzentren Europas“ die internationalen Expansionsbestrebungen der Hallmann Gruppe festigen soll.

Neben der Opti Wohnwelt beherbergt die ehemalige Mahler Immobilie insgesamt 30 Mieter aus unterschiedlichen Branchen wie Edeka, Modepark Röther, home24 und weitere Möbel- und Küchenaffine Anbieter wie REDDY, Marquardt Küchen und andere.

Zum „großen Rätselraten“, was Hallmann nun mit der Immobilie vorhat, zitiert ihn die Schwäbische Zeitung wie folgt: „Einerseits prüfen wir die Attraktivität des Standorts in Bezug auf Frequenz- oder Ruhelage und Infrastruktur, andererseits die vorhandene Substanz sowie eventuell nötigen Revitalisierungs- beziehungsweise Adaptierungsaufwand.“

Schwammiger geht es wohl kaum. Aber Hallmann wird auch etwas konkreter: Basis einer klaren Investitionsstrategie sei nicht nur die nachhaltige Sicherung der Erträge, sondern vor allem eine stetige Wertsteigerung der Immobilie. - Klingt so, als hätte Hallmann nicht allzu viel bezahlen müssen für seinen Neuerwerb in Neu-Ulm. Aber ob er damit glücklich wird …
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