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18.01.2026
Im Juli 2024 musste BEGROS-Filialist Opti-Wohnwelt Föst GmbH & Co. KG mit Stammsitz im unterfränkischen Niederlauer Insolvenz anmelden. Es folgte ein Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung und das ist nun beendet.
Von intensiven Monaten der Restrukturierung und Neuausrichtung berichtet Oliver Föst, Geschäftsführer der Opti-Wohnwelt Gruppe. Nun werde die Möbelhauskette in eine erfolgreiche Zukunft geführt. Mit den Sanierungsexperten der Kanzlei GRUB BRUGGER, den Banken und den Geschäftspartnern sei ein tragfähiges Sanierungskonzept erarbeitet worden. „Unser Ziel, das Unternehmen bei laufendem Geschäftsbetrieb neu aufzustellen und langfristig auf solide finanzielle Füße zu bringen, haben wir erreicht“, versichert Föst. Und Sanierungs-Profi Dr. Philipp Grub ergänzt: „Es war allen Beteiligten von Beginn an wichtig, lieber einen nachhaltigen, substanziell erfolgversprechenden Neuanfang zu schaffen als nur einen Kurzfristerfolg.“ Grub berichtet von der „Komplexität der Sachverhalte in einem wirtschaftlich angespannten Gesamtumfeld“, von einer „zeitintensiven Prüfung durch die Finanzierungspartner“ und von der Neuausrichtung der Opti-Wohnwelt Gruppe. Geschäftsführer Michael Föst scheide aus der bisherigen Doppelspitze mit Oliver Föst aus und ziehe sich in den Ruhestand zurück. Das Unternehmen werde zukünftig von Oliver Föst als alleinigem Geschäftsführer geleitet, dem zwei Prokuristen, Michael Meier und Christine Föst, zur Seite stehen. Die neue Struktur der Unternehmensleitung werde Entscheidungsprozesse schlanker und effizienter machen. Im Zuge der wirtschaftlichen Konsolidierung sei unter anderem auch mit Vermietern der bestehenden Möbelhäuser verhandelt worden, um die laufenden Kosten weiter zu senken. „Die Struktur der Lagerhaltung wurde weiter optimiert, Depots aufgelöst und zusammengefasst.“ Die Opti-Wohnwelt Gruppe ist nun bundesweit mit 27 Filialen vertreten und beschäftigt rund 900 Personen. Der vom Gericht eingesetzte Sachwalter Dr. Stefan Debus von der Kanzlei Müller Heydenreich Bierbach & Kollegen (Nürnberg) resümiert: „Die Neuausrichtung der vergangenen Monate ist in der Opti-Wohnwelt Gruppe klar erkennbar. Sie stärkt nicht nur die finanzielle Basis des Unternehmens, sondern geht auch mit einer konsequenten Fokussierung auf leistungsfähige Standorte einher.“ Nach der gelungenen Weichenstellung für die Zukunft ständen dem Abschluss des Eigenverwaltungsverfahrens keine Hindernisse mehr im Weg. FOTO: Die Zentralverwaltung der Opti-Wohnwelt Gruppe in Niederlauer (© Opti Wohnwelt) |
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