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19.01.2026
„Die imm cologne 2026 steht in den Startlöchern“, lautet die Ansage: „Vom 20. bis 23. Januar bringt die neu ausgerichtete Einrichtungsmesse unter dem Leitthema „World of Interiors“ die internationale Möbelbranche nach Köln.“
Dabei wird die Tatsache, dass über 80% der ausstellenden Unternehmen aus China und anderen fernöstlichen Ländern kommen, nicht wirklich verschwiegen. Zitat Koelnmesse: „Besonders stark vertreten sind Unternehmen aus Asien, allen voran aus China.“ Diese Entwicklung spiegele die veränderten Lieferbeziehungen wider, haben die Kölner erkannt. Und schließen daraus: „Während asiatische Produzentinnen und Produzenten verstärkt Absatzmärkte in Europa erschließen, stellen viele Handelsunternehmen ihre Sourcing-Strategien neu auf.“ Eine neue Positionierung der imm cologne sehe auch die deutsche Möbelindustrie: „Nicht nur die Möbel-, sondern auch die Messelandschaft hat sich gewandelt“, wird VDM Geschäftsführer Jan Kurth zitiert, der sich eher zurückhaltend zum neuen Konzept der imm cologne äußert. So bilde die Messe „den aktuell sehr preissensiblen Markt ab“, während die idd cologne für das Premiumsegment stehe, so Kurth. Der angesichts der fehlenden deutschen Aussteller auf der imm cologne anmerkt: „Unser Interesse ist es, künftig mit ,Möbeln made in Germany‘ aus dem mittleren und gehobenen Segment möglichst breit in Köln vertreten zu sein.“ Die Veranstalter von der Koelnmesse geben sich dennoch optimistisch. Unter der Überschrift „Hohe Entscheiderdichte erwartet“ heißt es: „Auf Besucherseite haben sich die relevanten Zielgruppen aus dem internationalen Möbelhandel angekündigt, darunter Einkaufsverbände, Handelsketten, der Groß- und Fachhandel sowie Online- und Versandhandel. Zu den erwarteten Unternehmen zählen Begros, emob, Fabrics, Furniture Row, IKEA, JYSK, Next, OTTO, porta, Segmüller, Westwing und XXXLutz.“ Und für deren Unterhaltung ist gesorgt: „Am ersten Messetag lädt die imm cologne von 16:30 bis 18:30 Uhr zum „interior after-work event“ in der Passage 10/11 direkt auf dem Messegelände ein.“ Das Format richte sich an Aussteller, Besucher sowie Medienvertreter und schaffe Gelegenheit zum Austausch und Knüpfen neuer Kontakte. „DJ-Sounds sowie kostenfreie Drinks und Snacks schaffen den passenden Rahmen für spontane Gespräche und entspanntes Networking“. Das „interior after-work event“ sei „ein lockerer Treffpunkt für alle, die den Messetag gemeinsam ausklingen lassen möchten.“ Als zusätzlichen Service biete die Messe zudem täglich „imm cologne free coffee“ an: „Von 08:30 bis 10:00 Uhr steht im Snack Point in der Passage 10/11 kostenfreier Kaffee bereit – als morgendlicher Anlaufpunkt vor dem Start ins Tagesprogramm.“ FOTO: © Koelnmesse |
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