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› Rolf Benz wieder in deutscher Hand
10.02.2026 Nach sieben Jahren unter chinesischer Führung bekommt der Nagolder Edel-Polsterer Rolf Benz wieder deutsche Inhaber. Unter Führung des Finanzmanagers Frank Niehage habe ein deutsches Investorenkonsortium den „schwäbischen Designmöbel-Hersteller“ übernommen. Dies berichtete heute zuerst das Handelsblatt.

Der Sprecher des Konsortiums, Frank Niehage, gilt als bekannter Finanzfachmann, der sich zuletzt, im Frühjahr 2024 nach 10 Jahren als CEO des Onlinebrokers FlatexDegiro verabschiedet hat.

Niehage, der seine Co-Investoren namentlich nicht nennen möchte – das Handelsblatt zitiert ihn mit den Worten: es handele sich um deutsche Unternehmer, die an die Marke und den Standort Deutschland glaubten - hat das Unternehmen Rolf Benz von der chinesischen Jason Furniture (Hangzhou) Co. Ltd. Übernommen.

Jason Furniture, nach eigener Einschätzung „einer der führenden chinesischen Designer, Hersteller und Händler von Wohnmöbeln und –accessoires“, kaufte die damalige Hüls-Polster-Tochter Rolf Benz 2018 über ihre Tochtergesellschaft KUKA Investment and Management Co. Ltd..

Dass die Chinesen mit ihrer Nagolder Polster-Perle schon länger nicht mehr zufrieden waren, ist kein Geheimnis. Der Verkausprozess wurde schon vor mehr als einem Jahr angeleiert. Was der künftige Mehrheitseigner Frank Niehage mit seinem Neuerwerb plant, hat er im Detail noch nicht kundgegeben.

Nur soviel: „Wir kaufen bewusst antizyklisch.“ Die Transaktion sei ein schönes Zeichen für eine deutsche Traditionsmarke. Der bisherige Vorstandschef des Herstellers, Jürgen Mauß, und Finanzvorstand Jens Hoffmann blieben an der Spitze und würden ebenfalls Anteilseigner.

Grundsätzlich wollten sich die neuen Gesellschafter „langfristig engagieren, das Geschäft profitabel ausrichten und nach einer Fokussierung auch wieder expandieren“.

FOTO: Rolf Benz-Übernehmer Frank Niehage (© FlatexDegiro)
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