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03.03.2026
Die Miele Gruppe mit Stammsitz in Gütersloh hat sich im Geschäftsjahr 2025 nach eigener Einschätzung „in einem anspruchsvollen Marktumfeld behauptet“. Dabei konnte das Unternehmen seinen Umsatz um 2,3 Prozent auf 5,16 Milliarden Euro moderat steigern. Weltweit beschäftigt Miele rund 23.000 Personen (minus 2,4 Prozent).
Und nennt als Wachstumstreiber insbesondere das Küchen- sowie das Gewerbekundengeschäft. Letzteres steuere inzwischen mehr als eine Milliarde Euro zum Umsatz bei. Das Hausgerätegeschäft habe sich insgesamt differenzierter entwickelt und vor allem im Küchensegment positive Impulse gesetzt. „Wir investieren konsequent in die Welt, auch wenn sie unruhig ist“, sagt Reinhard Zinkann. Bis 2028 werde die Unternehmensgruppe rund 60 Prozent ihres Produktportfolios erneuern. In den Jahren 2024 und 2025 habe Miele weltweit insgesamt 468 Millionen Euro investiert, davon rund 300 Millionen Euro in Deutschland. Das angekündigte Investitionsziel von 500 Millionen Euro in Deutschland bis 2028 bleibe unverändert. Wobei die Mittel unter anderem in die Modernisierung und den Ausbau diverser Werke sowie in die Weiterentwicklung von Entwicklungs- und Schulungszentren fließen sollen. Als zentralen Baustein der strategischen Weiterentwicklung des Unternehmens sehen die Verantwortlichen das Miele Performance Program, das zum Jahresende erfolgreich abgeschlossen wurde. Ziel war es, die Kosten- und Ergebnisstruktur nachhaltig zu verbessern und so die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern. Das Einsparziel von 500 Millionen Euro sei erreicht worden. Die Personalkosten wurden um mehr als 120 Millionen Euro gesenkt. „Dabei konnten betriebsbedingte Kündigungen in Deutschland vermieden werden.“ Ausblick 2026: „Wir blicken auf das Jahr 2026 verhalten optimistisch und rechnen mit einer moderat positiven Umsatzentwicklung, allerdings weiterhin unter hohem Wettbewerbsdruck“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Markus Miele. Das Unternehmen Miele ist seit 127 Jahren im Besitz der beiden Gründerfamilien Miele und Zinkann. Das globale Netzwerk umfasst 19 Produktionsstandorte sowie 49 Service- und Vertriebsgesellschaften (Stand: März 2026). Hauptsitz ist Gütersloh in Nordrhein-Westfalen. FOTO: Dr. Markus Miele (links), Rebecca Steinhage (Geschäftsführerin Human Resources & Corporate Affairs) und Dr. Reinhard Zinkann neben Produktneuheiten im Rahmen der Vorstellung der Jahreszahlen 2025. (© Miele) |
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