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› Die Hettich Gruppe richtet den Blick nach vorn
03.03.2026 Die Hettich Unternehmensgruppe, einer der großen Hersteller von Möbelbeschlägen mit Hauptsitz in Kirchlengern, hat im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 1,4 Milliarden Euro erwirtschaftet. Gegenüber 2024 entspreche dies einem nominalen Rückgang von 2 Prozent, erklärte Geschäftsführer Michael Lehmkuhl heute auf der Bilanzpressekonferenz in Kirchlengern. Bereinigt um Währungskurseffekte bewege sich der Umsatz auf Vorjahresniveau. Dabei habe der Auslandsanteil am Umsatz rund 79 Prozent betragen.

Zum Jahresende 2025 beschäftigte die Hettich Gruppe weltweit rund 8.200 Personen, davon knapp die Hälfte (3.900) in Deutschland.

2025 habe gezeigt, wie wichtig klare Prioritäten und flexible Strukturen seien, sagte Michael Lehmkuhl. „Wir haben die Marktentwicklungen sehr differenziert analysiert und bewusst entschieden, wo wir aktiv gestalten. Unsere internationale Aufstellung und unsere Innovationsstärke geben uns dabei Stabilität und Handlungsspielraum.“

Das Investitionsvolumen belief sich 2025 auf 87 Millionen Euro. Die Mittel flossen unter anderem in Innovationen, Produktions- und Logistikstrukturen sowie in den gezielten Ausbau regionaler Marktpräsenz weltweit.

„Wir investieren dort, wo wir langfristige Perspektiven sehen“, erklärte Timo Pieper, Geschäftsführer bei Hettich. „Es geht um eine klare Schwerpunktsetzung in Wachstumsmärkten und Zukunftsfeldern, damit wir unsere Position nachhaltig stärken.“

Die Bilanzpressekonferenz 2026 fand im Hettich Forum in Kirchlengern erneut in einem besonderen Format statt. Statt einer klassischen Präsentation lud das Unternehmen zu einem Presserundgang mit mehreren Stationen ein und machte strategische Themen direkt vor Ort erlebbar.

Darüber hinaus stellte Hettich seine internationale Mehrmarkenstrategie vor. Mit Hettich und FGV decke die Gruppe bewusst unterschiedliche Marktsegmente ab und spreche klar differenzierte Kundenbedürfnisse an - vom Einstiegssegment bis zum Premiumbereich.

Mit der neu gegründeten Gesellschaft Hettich Central Asia in Kasachstan stärke das Unternehmen zudem seine Position in zentralasiatischen Wachstumsmärkten.

Ausblick: Für 2026 rechne die Hettich Gruppe nicht mit einer schnellen, flächendeckenden Markterholung. Gleichzeitig blieben jedoch langfristige Wachstumsperspektiven bestehen.

„Mit klarer strategischer Ausrichtung, regionaler Nähe zu den Märkten und einer einzigartigen Mehrmarkenstrategie“ sehe sich die Unternehmensgruppe gut aufgestellt, um Chancen aktiv zu nutzen und ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit weiter auszubauen.

FOTO: Der Auslandsanteil am Umsatz beträgt rund 79 Prozent: Hettich im Jahr 2025 (© Hettich)
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