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10.03.2026
Die Magazin 07 Möbel und Einrichtungen Vertriebsgesellschaft m.b.H. mit Sitz in Vösendorf, besser bekannt unter der Marke „Interio“, hat beim Landesgericht Wiener Neustadt „einen Antrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens eingebracht“, wie u.a. der ORF berichtet.
Interio ist nicht zum esrten Mal insolvent. Bereits 2024 hatte der österreichische Möbel-Filialist Insolvenz anmelden müssen. Der damals abgeschlossene Sanierungsplan, in dem eine Quote von 20% vereinbart worden war, konnte aber nicht zur Gänze erfüllt werden. Altlasten, Kostensteigerungen für das Personal, Miete und Energie hätten das Budget belastet. Nun sei erneut ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung mit einer Quote von 20 Prozent geplant. Das Verfahren solle zeitnah eröffnet werden. Die geplante Sanierungsplanquote von 20 % - es handelt sich um die gesetzliche Mindestquote – sei zahlbar innerhalb von zwei Jahren ab Annahme des Sanierungsplans. Die Angemessenheit und Erfüllbarkeit des angebotenen Sanierungsplans werde der noch zu bestellende Insolvenzverwalter im Rahmen des Sanierungsverfahrens entsprechend zu evaluieren haben. „Die Schuldnerin strebt eine Fortführung und Sanierung ihres Unternehmens an. Die angebotene Sanierungsplanquote soll aus dem Fortbetrieb finanziert werden“, sagt Alexander Greifeneder vom KSV1870. Der Kreditschutzverband von 1870 mit Sitz in Wien zählt zu den führenden Wirtschaftsplattformen Österreichs. Internationale Bonitätsauskünfte, Inkasso-Dienstleistungen und Vertretungen in Insolvenzverfahren zählen zu seinen Tätigkeitsfeldern. FOTO: 20 Prozent auf alles: Interio Werbung |
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