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27.03.2026
Die BSH Hausgeräte GmbH mit Sitz in München erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 15,0 Milliarden Euro. Damit betrug der Rückgang gegenüber 2024 1,6 %, in lokaler Währung entspricht das einem Wachstum von 2,8 %.
Im Wachstumsmarkt der Region Nordamerika steigerte die BSH ihren Umsatz in lokaler Währung um mehr als 5 % – aufgrund der Entwicklung des US-Dollars auf Euro-Basis um 0,4 % – und gewann erneut Marktanteile hinzu. Hauptverantwortlich dafür war das Wachstum bei den Luxusmarken Gaggenau und Thermador sowie im Bereich der Einbaukühlschränke und Gaskochfelder. Die Region Europa verzeichnete trotz Preisdruck ein Umsatzplus von 1,2 %. Insbesondere ein Umsatzplus von 4 % im Einbaubereich. Hinzu kamen positive Entwicklungen in lokalen Märkten, wie Deutschland, Großbritannien, Spanien, den Niederlanden oder Italien. Ein stabiles Umsatzwachstum von 2,3 % – in lokaler Währung sogar um 24 % – zeigte sich in der Region Emerging Markets, zu der unter anderem die Türkei, Osteuropa, der Mittlere Osten, Indien und Afrika zählen. Um der Größe, Dynamik und strategischen Bedeutung des indischen Marktes Rechnung zu tragen, wird Indien ab 2026 als eigenständige Region Indien etabliert. Einzig die Region Greater China verzeichnete einen Umsatzrückgang von 7,1 % – in lokaler Währung um 3,2 % – aufgrund der anhaltenden Marktschwäche. Dennoch konnte die BSH ihre Position als führender nicht-chinesischer Hausgerätehersteller im Markt behaupten. Die Investitionen in Forschung und Entwicklung wurden im Geschäftsjahr 2025 mit Aufwendungen von 847 Millionen Euro und einem Anteil von 5,6 % am Jahresumsatz im Vergleich zum Vorjahr weiter erhöht. „Im Markt überzeugende Innovationen, vorangetrieben durch Investitionen sowie Ausgaben für Forschung und Entwicklung, sind einer der Wachstumstreiber der BSH“, sagt CFO Dr. Thorsten Lücke. Investiert wurde beispielsweise in Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, die Erfüllung steigender Sicherheitsanforderungen an die IT-Infrastruktur sowie in Kundenservice, Marktpräsenz und Vertrieb. Ausblick: „Eine wirkliche Erholung der Märkte ist nicht absehbar. Auch für 2026 rechnen wir unverändert nicht mit Rückenwind. Aber wir haben das Fundament, um uns auch in schwierigen Märkten zu beweisen“, fasst Dr. Matthias Metz zusammen. Und betont das Leitmotiv: „Widerstandskraft beweisen und in Zukunft investieren.“ Die BSH Hausgeräte GmbH sieht sich mit einem Umsatz von rund 15,0 Milliarden Euro im Jahr 2025 und mehr als 56.000 Beschäftigten als weltweit führendes Unternehmen der Hausgerätebranche. Die BSH - ein Unternehmen der Bosch-Gruppe - produziert in 37 Fabriken und ist in rund 50 Ländern vertreten. FOTO: „… in schwierigem Fahrwasser wacker geschlagen“: BSH-CEO Dr. Matthias Metz (© BSH) |
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