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08.04.2026
Globale Unsicherheiten und eine schwache Baukonjunktur prägen weiterhin den Geschäftsverlauf des Sanitärspezialisten Hansgrohe aus dem Schwarzwald.
Der Umsatz für das abgelaufene Jahr 2025 habe 1,375 Milliarden Euro erreicht. Dies entspreche im Vergleich zum Vorjahr (1,387 Milliarden Euro) einem Rückgang von 0,9 Prozent. Währungsbereinigt weise der Umsatz ein leichtes Plus von 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf. Das Betriebsergebnis lag mit 185,9 Millionen Euro 7 Prozent unter dem Vorjahreswert in Höhe von 199,9 Millionen Euro. Damit sank die Umsatz-Ergebnisquote auf 13,5 Prozent (2024: 14,4 Prozent). Die Hansgrohe Group vertreibt ihre Produkte – von Brausen und Duschsystemen über Bad- und Küchenarmaturen bis hin zu Küchenspülen, Sanitärkeramik und Badmöbeln – in über 145 Ländern und ist international breit aufgestellt. So habe beispielsweise der deutliche Rückgang der Wohnungsbauinvestitionen, insbesondere in China die Umsatzentwicklung des Unternehmens belastet. Sehr positiv entwickelte sich hingegen das Deutschlandgeschäft, das weiterhin den wichtigsten Absatzmarkt des Schwarzwälder Sanitärherstellers darstellt. Die Inlandsumsätze stiegen um 7 Prozent auf 346,5 Millionen Euro. Auch in Europa zeichnete sich eine starke Entwicklung von plus 4 Prozent ab. Der Auslandsumsatz sank 2025 – insbesondere durch den Rückgang in China – insgesamt um 2,8 Prozent; währungsbereinigt betrug das Minus 0,7 Prozent. Damit verringerte sich auch die Auslandsquote am Gesamtumsatz der Hansgrohe Group und lag bei 74,8 Prozent (2024: 76,5 Prozent). 2025 beschäftigte die Hansgrohe Group weltweit 5.673 Mitarbeiter (2024: 5.645). In Deutschland arbeiteten zum Stichtag am 31. Dezember 3.419 Personen (2024: 3.420). Hansgrohe investierte 2025 insgesamt 53,8 Millionen Euro (2024: 58,9 Millionen Euro). Einer der Schwerpunkte war der neue Produktionsstandort in Serbien, Ein wesentlicher Teil der Investitionen floss in die Entwicklung neuer Produkte, die im März 2025 auf der internationalen Leitmesse ISH in Frankfurt vorgestellt wurden. Künftig werden im serbischen Werk ausschließlich Armaturen der Marke hansgrohe gefertigt. „Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen entwickeln sich oft schneller und in andere Richtungen, als Prognosen es aktuell abbilden können“, sagt Hans Jürgen Kalmbach. Umso wichtiger sei es, agil zu handeln und Chancen frühzeitig zu nutzen. „Für das laufende Jahr erwarten wir trotz der Unsicherheiten eine stabile Geschäftsentwicklung mit leichtem Wachstum bei Umsatz und Auftragseingang.“ Das 1901 im Schwarzwald gegründete Unternehmen Hansgrohhe entwickelt und fertigt Armaturen, Brausen und Duschsysteme. In Kombination mit Sanitärkeramik und Badmöbeln entstehen ganzheitliche Badlösungen aus einer Hand. Mit 35 Gesellschaften, 23 Verkaufsbüros und Vertrieb in über 145 Ländern ist die Hansgrohe Group weltweit präsent. Hohe Qualitätsstandards gewährleistet das Unternehmen durch acht eigene Produktionsstandorte – vier in Deutschland sowie je einen in Frankreich, Serbien, den USA und China. FOTO: „Sehr positiv entwickelte sich das Deutschlandgeschäft …“: Hansgrohe Zahlenwerk (© Hansgrohe) |
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