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22.04.2026
Die Unternehmensgruppe Grupa Forte S.A. hat die vorläufigen Finanzergebnisse für das Geschäftsjahr 2025/2026 veröffentlicht.
„Wir agieren in einem dynamischen Marktumfeld, das Flexibilität und die konsequente Umsetzung unserer Strategie erfordert. Unser Fokus liegt auf nachhaltigem Wachstum und der weiteren Stärkung unserer Position als verlässlicher und stabiler Partner“, sagt Maria Florczuk, CEO der Forte-Gruppe. Forte treibe den Ausbau seines Produktportfolios sowie die Entwicklung neuer Vertriebsansätze gezielt voran und setze verstärkt auf Produkt- und Prozessinnovationen, lautet die Ansage. Diese Maßnahmen unterstützten insbesondere die Wettbewerbsfähigkeit der B2B-Kunden. In den kommenden zwei Jahren werde der Fokus auf dem Aufbau einer modernen, integrierten und flexiblen Lieferkette liegen, die alle Vertriebskanäle und Produktkategorien effizient verbindet. Ein zentrales Element sei dabei eine umfassende operative Transformation als Teil eines breit angelegten Veränderungsprozesses innerhalb der Gruppe. Wesentlicher Baustein dieser Transformation: die Neugestaltung des Logistikmodells. „Forte stellt von einer dezentralen Lagerstruktur auf ein zentralisiertes System um.“ Künftig sollen Bestände an Fertigprodukten sowie Auftragsabwicklungsprozesse an einem Standort gebündelt werden. Das Ziel: eine deutlich verbesserte Produktverfügbarkeit. In diesem Zusammenhang entstehe nahe Warschau ein „hochmodernes Distributionszentrum“ mit einer Fläche von 47.000 qm. Parallel dazu werde die Produktionsstruktur gezielt weiterentwickelt: „Die Fertigung von Korpusmöbeln wird auf zwei Standorte – Ostrów Mazowiecka und Suwałki – konzentriert.“ Im Zuge dieser Veränderungen werde die Kernproduktion von Korpusmöbeln am Standort Hajnówka eingestellt. Dennoch bleibe der Standort ein wichtiger Bestandteil der Gruppe: „Die Produktion von PVC-Elementen sowie Aktivitäten im Bereich Beschlagverpackung werden fortgeführt und weiterentwickelt.“ Zudem soll die Verpackung von Beschlägen aus dem Polstermöbelwerk nach Hajnówka verlagert werden. Die eingeleiteten Maßnahmen werden als Teil einer konsequent umgesetzten Diversifizierungsstrategie dargestellt und als „gezielte Antwort auf sich wandelnde Marktbedingungen“. Wachstumsstarke Bereiche sollen weiter ausgebaut werden mit dem Ziel, die Effizienz nachhaltig zu steigern. Fazit: „Der Transformationsprozess wurde sorgfältig geplant und wird schrittweise umgesetzt. Erste positive Effekte werden bereits zu Beginn der Hauptverkaufssaison 2026 erwartet.“ FOTO © Forte |
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