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03.05.2026
Bei der Vorstandssitzung des Verbandes der Deutschen Küchenmöbelindustrie (VdDK) am 28. April 2026, bei Hettich in Kirchlengern, forderte VdDK-Vorstandsvorsitzender Stefan Waldenmaier einmal mehr, die Investitionsbereitschaft und -fähigkeit für den Erwerb von Wohneigentum zu fördern. Konkret: er erwartet von der Politik dringend stärkere Impulse zur Belebung des Wohnungsbaus.
Neben dem stockenden Neubau mit den negativen Auswirkungen auf den Einrichtungsbedarf sehe sich die deutsche Küchenmöbelindustrie zudem weiteren Herausforderungen gegenüber, erklärte Verbandsgeschäftsführer Jan Kurth. Nannte die Eintrübung des Konsumklimas für Mai in Folge des Iran-Kriegs sowie die Inflationsängste der Verbraucherinnen und Verbraucher, die laut GfK spürbar zugenommen hätten. Zudem führten die höheren Energiepreise zu einer Verteuerung von diversen Vorprodukten für die Küchenmöbelproduktion, so Kurth. Diese Kostensteigerungen setzten die Branche weiter unter Druck. Laut amtlicher Statistik erreichte der Umsatz der deutschen Küchenmöbelindustrie im vergangenen Jahr mit rund 5,6 Milliarden Euro annähernd das Vorjahresniveau (minus 0,4 Prozent). Der Umsatzsprung im Januar 2026 von 21 Prozent war nach VdDK-Einschätzung von statistischen Verzerrungen über den Jahreswechsel und dem schwachen Vorjahresniveau geprägt. Im Februar 2026 verzeichnete die Branche ein Umsatzplus von 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Auch wenn sich die Lage der Branche zuletzt stabilisiert habe, blieben mit den konjunkturellen, preislichen und geopolitischen Verwerfungen gewaltige Risiken für die Zukunft, stellte Kurth abschließend fest. FOTO: „Gewaltige Risiken für die Zukunft“: Der Vorstand des Verbandes der Deutschen Küchenmöbelindustrie tagte beim Möbelzulieferer Hettich in Kirchlengern (© VdDK) |
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