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› Einrichtungspartnerring VME mit deutlichem Ertragswachstum
08.05.2026 Auf der Gesellschafterversammlung des Einrichtungspartnerring VME in Kitzbühel (04. bis 06. Mai 2026) präsentierte die Bielefelder Verbundgruppe stabile Zahlen. Entsprechend selbstbewusst gab sich VME-Hauptgeschäftsführer Frank Stratmann mit der Ansage: „Den Markt gestaltet man nicht in guten Zeiten. Man gestaltet ihn in schwierigen Phasen – mit Weitblick, Ausdauer und vor allem mit der richtigen Mannschaft.“ Gerade jetzt komme es darauf an, den Blick nach vorn zu richten, um den Balanceakt zwischen wirtschaftlicher Vorsicht und unternehmerischem Mut zu meistern.

Trotz anhaltender konjunktureller Herausforderungen setze der Einrichtungspartnerring ein klares Signal gegen den allgemeinen Stagnationstrend: Das Jahr 2025 habe VME mit einem Überschuss von 11,5 Millionen Euro abgeschlossen. „Rein operativ erwirtschaftet“, sei der Ertrag damit um rund acht Prozent gestiegen.

Mit einem zentralregulierten Umsatz von 1,37 Milliarden Euro (2024: 1,34 Milliarden Euro) und einer Ausschüttungsquote von 1,047 Prozent (2024: 0,988 Prozent) stelle sich der Verbund „wirtschaftlich grundsolide“ dar. „Die Mitgliederzahl entwickelte sich ebenfalls stabil.“

Dabei war das Jahr 2025 geprägt von „zielstrebigen Maßnahmen in allen Geschäftsbereichen“. Der Einkauf wurde umstrukturiert, „indem die Warenauswahl seit Mitte des Jahres getrennt von den Konditionsverhandlungen stattfindet“. Herausforderungen im Lieferantenmarkt – Stichwort Insolvenzen – sei VME mit gezielten Konzentrations- und Substitutionsstrategien begegnet und habe so Risiken in Chancen verwandelt.

Davon profitierten nicht zuletzt die Handelsmarken der Verbundgruppe. interliving – „stärkste Marke im Portfolio“ - verzeichnete überdurchschnittliches Umsatzwachstum. Maßgeblichen Anteil daran schreiben die Verantwortlichen dabei der Marketingkampagne rund um Testimonial Henning Baum zu, die 2025 intensiviert wurde. Anlässlich des zehnjährigen Markenjubiläums im September 2026 werde die Kampagne bis Januar 2028 verlängert. Parallel starte Trendhopper, die jüngste VME-Marke, ihre erste Testimonial-Kampagne ab Herbst mit Moderator Amiaz Habtu („Die Höhle der Löwen“) als Markenbotschafter.

In Sachen Digitalisierung sieht sich der VME in einer Vorreiterrolle. Die Branchenmesse „VME Digitale“ im März 2025 könne man mit über 1.300 Teilnehmern als durchschlagenden Erfolg bewerten: „Erstmals öffnete sich die Veranstaltung am zweiten Tag für Besucher außerhalb des Verbundes und verdeutlichte damit, dass die Digitalisierung des Möbelhandels nur im Schulterschluss aller Akteure gelingen kann.“ Die nächste VME Digitale.27 ist für den 10. und 11. März 2027 in Bielefeld geplant. Der zweite Messetag werde erneut für Nicht-Verbundsmitglieder geöffnet.

Zu den Highlights im Programm der Gesellschafterversammlung zählten die Vorträge von Dr. Alexander von Preen, CEO von Intersport Deutschland und Präsident des HDE, mit Impulsen für den krisengeschüttelten Mittelstand sowie von Autor und Abenteurer Anselm Pahnke über Mut in Entscheidungsfindungsprozessen.

Bei den Aufsichtsratswahlen waren fünf Mandate neu zu besetzen. Philip Dutli (Möbel Wassermann) und Hermann Schaumann wurden wiedergewählt, Christian Kanne (Möbel Wiemer), Fabian Kummle (Möbelmarkt Dogern) und Gregor Rutar (Rutar Group) waren als Neukandidaten angetreten. Mit den noch laufenden Amtsperioden der Mitglieder Janine Bernskötter, Jürgen Karmann, Helmut Hagner, Lars Tiedemann, Marcus Braum und Günther Haslinger ist der VME-Aufsichtsrat damit vollständig.

Fazit von Frank Stratmann: „Wir stecken nicht in einer Endlosschleife fest, der wir ausgeliefert sind. Wir befinden uns in einer Phase, in der wir unsere Zukunft positiv gestalten können und müssen.“

FOTO: „Wir stecken nicht in einer Endlosschleife fest, …“: VME-Hauptgeschäftsführer Frank Stratmann (© Einrichtungspartnerring VME)
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