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27.05.2026
Eine „Fortführung in reduzierter Form und mit Investor“ werde angestrebt, lautete die Ansage im März dieses Jahres, als am 24.03.2026 für die oststeirische ADA Möbelwerke Holding AG sowie die ADA Möbelfabrik GmbH mit Sitz in Anger Antrag auf ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung gestellt werden musste.
Aber ganz soll der Traditionspolsterer aus der Oststeiermark wohl doch nicht vom Markt verschwinden. In Rumänien und Ungarn, wo ADA schon seit langem produziert, werden die Weichen neu gestellt. Auf dem Weg in eine Investorenlösung wolle man am rumänischen Standort Salonta, wo noch 500 Personen beschäftigt sind, den Bereich Polster- und Boxspringbetten ausbauen, so die Mitteilung - „mit Fokus auf abgestimmte Kopfteil- und Fußoptionen sowie wirtschaftliche Grundausführungen für Aktionsprogramme und Flächenkonzepte“. Als Basis für eine verlässliche Serienproduktion und marktfähige Sortimente, wie sich Sales Director Christoph Grabner zitieren lässt. Oder anders, es geht um eine schlanke, planbare und wettbewerbsfähige Produktionsstruktur mit kurzen Lieferzeiten und attraktiven Einstiegspreisen für den Handel. Was in den ungarischen Werken mit rund 600 Beschäftigten geplant sei, wird dabei noch nicht konkretisiert. Aber auch die sollen erhalten bleiben und bis auf Weiteres mit „jeweils spezifischen Aufgaben“ fester Bestandteil der Ada Gruppe bleiben. Das alles hängt aber wohl davon ab, ob sich für ADA ein Investor findet. Bis dahin hilft nur der Vorsatz, den Handel begleitend zur Sortimentsentwicklung durch persönliche Betreuung und enge Zusammenarbeit bei der Stange zu halten. FOTO: Hier wird seit Ende April nicht mehr produziert: ADA-Stammsitz in Anger (© ADA Möbelwerke) |
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