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16.06.2026
Was als Initiative zur Einführung des digitalen Produktpasses (DPP) begann, hat sich bei Furniture-X zu einem ganzheitlichen Vorhaben entwickelt.
Die Initiatoren von Furniture X sowie ein erweiterter Expertenrat kamen am 03. Juni 2026 bei ECLASS e.V. in Köln zu einer weiteren Arbeitssitzung zusammen. Aufbauend auf dem Treffen im Januar stand erneut der Austausch zu aktuellen Entwicklungen rund um den Digitalen Produktpass (DPP) sowie der Aufbau eines offenen Datenökosystems für eine kreislauffähige Möbelwirtschaft im Mittelpunkt. Vorgestellt und diskutiert wurden aktuelle Entwicklungen und Ergebnisse aus verschiedenen Initiativen und Arbeitsgruppen. Fazit: „Die unterschiedlichen Perspektiven lieferten wichtige Impulse für die Weiterentwicklung gemeinsamer Lösungen und unterstrichen die Bedeutung der Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette.“ Furniture X schaffe hierfür einen gemeinsamen Rahmen, in dem bestehende Aktivitäten gebündelt, Erfahrungen geteilt und konkrete Lösungsansätze entwickelt werden. Daher werde das noch im Januar als „Governance-Treffen“ bezeichnete Format künftig unter dem Namen „Furniture-X Knowledge Council“ fortgeführt, „um diesen inhaltlichen Fokus noch stärker zu betonen“. „Initiativen wie Furniture-X leisten einen wichtigen Beitrag, um die dafür notwendigen Standards, Datenräume und Prozesse branchenübergreifend voranzutreiben“, betont Ralf Heinemann vom Bundesverband kooperierender Mittelstand (BVKM). Vor Ort waren unter anderem Martin Auerbach (Fachverband Matratzenindustrie e.V.), Patrick Berger (DCC), Rebecca Blach (Hochschule Darmstadt), Michael Kaluza und Klaus Bröhl (Integrated Worlds, Moderation), Anika Degenhard und Stefan Willms (morphe), Jean Lucas Dürand (BVDM), Ernst Esslinger, Ralf Heinemann und Vincent Weyer (Bundesverband kooperierender Mittelstand), Frank Heinze (rif e. V.), Peter Jürgens (Polipol Unternehmensgruppe), Thomas Müller Krusche (Müller-Krusche Quality GmbH), Dietlof von Arnim (TÜV Süd), sowie Volker Wessels (Industrieverband Büro und Arbeitswelt e. V.). Was als Initiative zur Einführung des digitalen Produktpasses (DPP) begann, hat sich bei Furniture X zu einem ganzheitlichen Vorhaben entwickelt: Es entsteht ein „kollaboratives Ökosystem für digitale Zwillinge, in dem alle wertschöpfenden Akteure entlang der Lieferkette gemeinsam mit Prozess- und Produktinformationen arbeiten – integriert in bestehende Abläufe und Systeme und bereit, die Branche grundlegend zu transformieren“. Dabei geht es um den gesamten Lebenszyklus eines Möbelstücks – von der Herstellung bis zum Recycling. Schon heute entständen dadurch messbare Mehrwerte. Gleichzeitig schaffe Furniture X die Basis, um aktuelle (z.B. EUDR) und zukünftige (z.B. DPP) regulatorische Anforderungen effizient und nahtlos zu integrieren. Die wichtigsten Branchenorganisationen im Bereich des Datenmanagements wirken vom Start weg bei Furniture X mit, um die komplexe Einführung bis 2030 in der Möbelbranche zu bewältigen. Dreh- und Angelpunkt der Initiative Moebel Digit@l ist dabei die Website www.moebeldigital.de, auf der das digitale Know-how in einer Art Branchen-Wikipedia gesammelt wird. Moebel Digit@l ist eine gemeinsame Initiative der Branchenverbände VDM (Verband der Deutschen Möbelindustrie), DCC (Daten Competence Center e.V.), BVDM (Handelsverband Möbel und Küchen) sowie ZGV e.V. (Der Mittelstandsverbund) und der Integrated Worlds GmbH. Wer gern Beiträge zu der Content-Plattform beisteuern möchte, ist dazu eingeladen, Kontakt zu den Initiatoren über die Website oder unter der E-Mail-Adresse info@moebeldigital.de aufzunehmen. FOTO: Anfang 2024 hat sich das Konsortium Furniture‑X zusammengeschlossen, um gemeinsam die Einführung des digitalen Produktpasses (DPP) in der Möbelbranche voranzutreiben (© Furniture-X) |
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