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10.07.2026
„trendfairs entwickelt die swiss interior expo gemeinsam mit dem Markt weiter - Durchführung der spezialisierten Schweizer Branchenplattform wird verschoben.“
Und Boss wartet mit einer traurigen Nachricht auf: „Die nächste Ausgabe der swiss interior expo (siex), die ursprünglich für November 2026 geplant war, wird verschoben.“ Da liegt die Vermutung nahe, dass die Nachfrage potentieller Aussteller nicht so läuft, wie ursprünglich erwartet. So klar möchte der trendfairs-Boss das aber nicht formulieren. Zumindest nicht offiziell. „Mit dieser Entscheidung schafft trendfairs bewusst den notwendigen Raum, das Format gemeinsam mit Herstellern, Handel, Verbänden und weiteren Marktpartnern gezielt weiterzuentwickeln“, schreibt Christopher Boss heute in der offiziellen Mitteilung zur vorläufigen Absage. Die swiss interior expo fand Ende 2024 erstmals in Bern statt. Als spezialisierte B2B-Fachmesse für die Küchen- und Einrichtungsbranche in der Schweiz angelegt und durchaus erfolgreich, wie es nach der Premiere hieß. Neben Produktneuheiten standen „Inspiration, Networking und zentrale Zukunftsthemen der Branche im Mittelpunkt“. Und noch Anfang dieses Jahres waren die Veranstalter der im Zwei-Jahres-Rhythmus angelegten Messe durchaus optimistisch, was die für November geplante Folgeveranstaltung betraf. „Die im zweijährigen Rhythmus stattfindende Veranstaltung ist die einzige ihres Profils in der Schweiz – und zudem klar auf den kaufkräftigen Schweizer Markt fokussiert“, hieß es am 16.01.2026 noch in der Vorschau. Mit der sich abzeichnenden Nachfrage und dem guten Buchungsstand werde die Messe in diesem Jahr signifikant wachsen und ihre Alleinstellung nachhaltig stärken. Ein halbes Jahr später sieht die Lage leider anders aus. Zwar habe die Premiere 2024 gezeigt, dass die Schweiz Potenzial für eine eigenständige Branchenplattform besitzt. Gleichzeitig hätten die intensiven Gespräche der vergangenen Wochen jedoch deutlich gemacht, „dass eine langfristig erfolgreiche Veranstaltung eine noch breitere Unterstützung und Marktabstützung benötigt“. Auf deutsch: Die Zusagen potentieller Aussteller liegen weit unter den Erwartungen. Christopher Boss sagt dazu: „Die Gespräche haben uns in einem Punkt klar bestätigt: Die Schweiz ist ein wichtiger Markt und verdient eine starke Branchenplattform. Gleichzeitig haben sie gezeigt, dass für eine erfolgreiche und langfristig tragfähige Durchführung noch eine breitere gemeinsame Basis notwendig ist.“ Und stellt klar: „Unser Ziel ist nicht, eine Veranstaltung um jeden Preis durchzuführen. Unser Ziel ist ein Messeformat, das von den relevanten Marktteilnehmern breit getragen wird und echten Nutzen für Aussteller, Besucher und die gesamte Branche stiftet.“ Die kommenden Monate werde trendfairs daher nutzen, „um die konzeptionelle Weiterentwicklung der Spezialmesse gemeinsam mit Herstellern, Verbänden, Handel, Handwerk, Architektur, Innenarchitektur, Planung und Projektentwicklung voranzutreiben“. Im Fokus stehe dabei „die stärkere Einbindung relevanter Marktteilnehmer, die Weiterentwicklung der Besucherzielgruppen, die Schärfung des inhaltlichen Profils sowie die Prüfung von Partnerschaften, Formaten, Standort- und Terminoptionen“. Für trendfairs bleibe die Schweiz ein strategisch wichtiger Markt. Wann die verschobene swiss interior expo nun stattfinden kann, das bleibt aktuell noch offen. Nur so viel: „Wir glauben an das Potenzial der swiss interior expo und an den Schweizer Markt. Die zusätzliche Zeit werden wir nutzen, um gemeinsam mit unseren Partnern die strukturellen Voraussetzungen für eine starke und langfristig erfolgreiche Branchenplattform zu schaffen“, verspricht Christopher Boss. In den kommenden Monaten werde trendfairs den Dialog mit Herstellern, Handel, Verbänden und weiteren Marktpartnern fortsetzen. |
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