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03.08.2026
Der Tiroler Holwerkstoff-Spezialist EGGER erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2025/2026 (30.04.) einen gruppenweiten Umsatz von 4.264,7 Millionen Euro (plus 3,4 % zum Vorjahr).
„Schwache Baukonjunktur, Konsumzurückhaltung und geopolitische Unsicherheiten“, die Charakterisierung des Geschäftsverlaufs klingt heuer immer wieder gleich – egal ob bei Handel, Industrie oder den Zulieferern der Branche. In diesem anspruchsvollen Umfeld habe EGGER erneut Anpassungsfähigkeit bewiesen und eine stabile Geschäftsentwicklung mit einem Umsatz von 4,26 Milliarden Euro und einem EBITDA von 541,8 Millionen Euro erwirtschaften können. Die Eigenkapitalquote liegt mit 41,6 % weiterhin auf einem hohen Niveau. Gleichzeitig investierte das Familienunternehmen konsequent in seine Zukunft, unter anderem mit dem 200-Millionen-Euro-Ausbau des Werks Markt Bibart (DE) und der Inbetriebnahme des neuen Kraftwerks in St. Johann in Tirol (AT). Im Geschäftsjahr 2025/2026 investierte die Gruppe insgesamt 450,1 Millionen Euro (Vorjahr: 435,0 Millionen). Im Fokus standen die Weiterentwicklung der industriellen Basis, Veredelungskapazitäten, Automatisierung, zukunftsorientierte Energieversorgung und Kreislaufwirtschaft. Die Produktbereiche: Die EGGER Gruppe produzierte im Geschäftsjahr 2025/2026 10,9 Millionen m³ Holzwerkstoffe und Schnittholz (Vorjahr: 10,8 Millionen). Der Bereich Decorative Products (Produkte für den Möbel- und Innenausbau) erwirtschaftete im vergangenen Geschäftsjahr einen unkonsolidierten Umsatz von 3.794,9 Millionen Euro (plus 4,0 % zum Vorjahr). Der unkonsolidierte Umsatz im Bereich Building Products (Produkte für den konstruktiven Holzbau und Fußboden) belief sich auf 714,0 Millionen Euro (plus 1,2 % zum Vorjahr). Als „Meilenstein“ sieht man bei EGGER die Einführung der Kollektion Dekorativ 26+. Mit dem weiterentwickelten Kollektionskonzept, dem international harmonisierten Sortiment und der engen Orientierung an Kundenbedürfnissen habe das Unternehmen starke Impulse im Möbel- und Innenausbau gesetzt. „Volatilität ist längst kein kurzfristiges Ausnahmephänomen mehr. Die Entwicklungen bei Kosten für Holz und insbesondere der rapide Anstieg der Kosten unserer chemischen Rohstoffe durch die Auswirkungen des Iran-Konflikts zeigen, wie schnell sich Rahmenbedingungen verändern können“, sagt Hannes Mitterweissacher, Gruppenleitung Technik/Produktion. Deshalb stärke man gezielt die Grundlagen des Geschäfts bei EGGER „mit einer leistungsfähigen Produktionsinfrastruktur, effizienten Prozessen, mehr Holz aus der Kreislaufwirtschaft und gezielten Investitionen in unsere Standorte“. Alle Details zum Geschäftsjahr 2025/2026 können im Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht unter to.egger.link/credit-relations eingesehen werden. FOTO: EGGER Gruppenleitung (v.l.n.r.) Frank Bölling, Hannes Mitterweissacher, Thomas Leissing, Michael Egger jun. (© EGGER) |
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